Polizei-News Ludwigshafen, 04.11.26: Betrug - verdächtige Aktivitäten auf Girokonto

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Ludwigshafen. Was ist heute passiert?

Erstellt von - Uhr

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

Am 02.11.2026 erhielt ein 66-jähriger Mann gegen 16 Uhr einen Anruf von einer Person, die sich als Bankmitarbeiter ausgab. Der Anrufer teilte mit, es seien verdächtige Aktivitäten auf dem Girokonto des Mannes festgestellt worden. Der dadurch verunsicherte Mann folgte den Anweisungen des vermeintlichen Angestellten und meldete sich über die Plattform "AnyDesk" mit seinen Bankdaten an. Anschließend versicherte der Anrufer, dass mit dem Konto alles in Ordnung sei.

Erst später stellte der 66-Jährige fest, dass Abbuchungen von seinem Konto getätigt wurden, erkannte den Betrug und meldet diesen bei der Polizei.

Falsche Bankmitarbeiter gehen professionell vor und nutzen technische Möglichkeiten, um ihre Opfer zu täuschen. Oft werden gefälschte E-Mails, SMS oder Anrufe genutzt, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich um die echte Bank handelt. Durch das Vortäuschen eines Notfalls, wie z. B. dass das Konto gehackt wurde oder unberechtigte Abbuchungen vorgenommen wurden, üben die Täter Druck aus und erlangen so vertrauliche Daten, wie z. B. Benutzername, PIN-Nummer oder TAN.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
  • Geben Sie am Telefon nie persönliche Daten preis - Ihre Bank erfragt niemals Ihre Zugangsdaten, wie z. B. die PIN-Nummer am Telefon.
  • Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Rufen Sie Ihre Bank unter der Ihnen bekannten Telefonnummer an und geben Sie diese selbst über die Tasten ein.
  • Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.

  • Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 04.11.2026 gegen 10:18 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.