Polizei-News Augsburg, 29.10.26: Kriminalpolizei ermittelt nach Betrügen durch Schockanrufe

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Augsburg gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

Erstellt von - Uhr

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Paul Zinken

Stadtgebiet Augsburg - Seit Dienstag (27.10.2026) wurden im Stadtgebiet Augsburg mehrere Fälle von telefonischem Betrug gemeldet.In einigen Fällen reagierten die Angerufenen aufmerksam, beendeten die Telefongespräche rechtzeitig und verhinderten dadurch einen finanziellen Schaden.

Die Unbekannten wandten dabei unterschiedliche Täuschungsversuche an:

  • Angeblicher Krebserkrankung von Angehörigen: In mehreren Fällen gaben sich die Anrufer als Ärzte oder Professoren aus. Sie behaupteten fälschlicherweise gegenüber den Angerufenen, dass deren Kinder oder Enkelkinder schwer an Krebs erkrankt seien und dringend ein kostenintensives Medikament benötigen. Für die angebliche Behandlung wurden Beträge von 1.000 Euro bis zu 160.000 Euro gefordert.

  • Falsche Polizeibeamte: Ein Betrüger gab am Telefon vor, Kriminalpolizist zu sein. In einem weiteren Fall erfragte ein angeblicher Polizeibeamter Informationen über verdächtige Wahrnehmungen in der Nachbarschaft, um Angaben zu Vermögenswerten zu erlangen.

In zwei Fällen waren die Täter erfolgreich und die Geschädigten übergaben Bargeld und Wertgegenstände.

Ein Täter ("Abholer") in Haunstetten wurde wie folgt beschrieben:

  • Männlich

  • 30 - 40 Jahre alt

  • ca. 180 cm groß

  • dunkle Haare

  • dunkle Bekleidung

  • dunkler Rucksack

  • keine Brille

  • kein Bart

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betrug. Zeugenhinweise nimmt die Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegen.

Verhaltenstipps der Polizei:

  • Die Polizei fordert am Telefon niemals Geldbeträge oder Wertsachen und droht nicht mit Repressalien.

  • Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf. Lassen Sie sich nicht in Gespräche verstricken oder unter Druck setzen.

  • Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen, Wertsachen sowie persönlichen Daten preis.

  • Wenn Anrufer den angeblichen Notfall eines Angehörigen behaupten: Rufen Sie die Verwandten selbst unter der Ihnen bekannten Nummer an und vergewissern Sie sich.

  • Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld an fremde Personen.

  • Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen umgehend die Polizei über den Notruf 110.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Links:https://www.polizei.bayern.de/nmmohttps://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Schwaben vom 29.10.2026 gegen 15:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Aktuelle Meldungen aus der Region Augsburg:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.