Polizei-News Pulheim, 27.10.26: Betrug von falschem Bankmitarbeiter
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Pulheim. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Mann durch täuschend echte E-Mail und Telefonanruf betrogen
Ein Mann aus Pulheim ist am Montag (26. Oktober) Opfer einer Betrugsmasche geworden. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis warnt vor solchen dreisten Maschen und gibt Präventionshinweise.
Nach ersten Erkenntnissen erhielt der Mann gegen 7.30 Uhr eine E-Mail, in der er aufgefordert wurde, seine Daten bei einem Steuerportal zu aktualisieren. Über einen in der Nachricht enthaltenen Link sei er auf eine täuschend echt aussehende Internetseite gelangt. Dort habe er persönliche Daten eingegeben.
Mehrere Stunden später erhielt er einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Auf dem Telefondisplay sei dabei der Name seiner Bank angezeigt worden. Der Anrufer habe erklärt, dass die Aktualisierung der Daten des Steuerportals telefonisch vorgenommen werden müsse.Im weiteren Verlauf des Gespräches habe habe der Geschädigte nach dem Download einer weiteren Software mittels TAN mehrere Überweisungen bestätigt, die der falsche Bankmitarbeiter als Legitimierungen für die Aktualisierung der Daten vorgetäuscht habe.
Als der Pulheimer den Betrug bemerkte, erstattete er Anzeige auf einer Polizeiwache. Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen aufgenommen.
Betrüger können durch sogenanntes "Telefon-Spoofing" eine Telefonnummer manipulieren, sodass auf dem Telefondisplay beispielsweise die Rufnummer der eigenen Bank oder sogar der Polizei erscheint. Die angezeigte Nummer ist daher kein sicherer Beweis für die Echtheit des Anrufers. Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch, legen sie auf und kontaktieren Sie Ihre Bank selbstständig über eine Ihnen bekannte Telefonnummer.
Die Polizei rät: Bleiben Sie skeptisch. Bankmitarbeitende fragen nie nach Ihren Zugangsdaten oder bitten Sie Software auf ihren Rechner herunterzuladen. Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 27.10.2026 gegen 12:07 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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