Polizei-News Bad Kreuznach, 16.10.26: Polizei rät zur Vorsicht - "Dachhaie" unterwegs

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Bad Kreuznach gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

Am 16.10.2026 gegen 16:15 Uhr kam es in der Straße "Am Felseneck" im Ortsteil Bad Münster am Stein-Ebernburg zu einem Betrugsversuch. Zwei Männer im Alter von 34 und 42 Jahren klingelten bei einem Ehepaar mittleren Alters und gaben sich als Dachdecker aus. Sie überredeten das Ehepaar, die Dachrinne erneuern zu lassen. Der hierfür vereinbarte Preis sollte 270 Euro betragen. Nach Abschluss der Arbeiten verlangten die beiden Männer jedoch einen Betrag in Höhe von 5.000 Euro.

Da dem Ehepaar die Forderung verdächtig vorkam, verständigte es die Polizei und verweigerte die Zahlung. Die eintreffende Streife konnte die beiden Männer vor Ort antreffen.

Gegen die beiden Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten gewerbsmäßigen Betrugs sowie wegen des Verdachts der Schwarzarbeit eingeleitet.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei Bad Kreuznach eindringlich vor sogenannten "Dachhaien", also betrügerischen Handwerkern. Diese nehmen häufig ältere Menschen ins Visier und nutzen deren Gutgläubigkeit aus, um sie zur Beauftragung angeblich dringend notwendiger Sanierungsarbeiten zu bewegen. Auch die Forderung hoher Vorauszahlungen ist nicht unüblich. Die durchgeführten Arbeiten sind dabei häufig mangelhaft.

Um dem Betrug durch "Dachhaie" vorzubeugen, rät die Polizei: - Lassen Sie nur Handwerker in die Wohnung oder Arbeiten durchführen, die Sie selbst bestellt haben oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden. - Kaufen oder unterschreiben Sie niemals auf die Schnelle eine Dienstleistung an der Haustür. - Lassen Sie sich nicht per Zeitdruck oder Dringlichkeit zu einer Unterschrift oder mündlichen Vereinbarung drängen. Eine Unterschrift ist nie eine reine Formsache! - Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind. - Wenn Sie Zweifel haben oder Ihnen etwas verdächtig vorkommt, verständigen Sie umgehend die Polizei (Notruf 110).

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Bad vom 16.10.2026 gegen 19:28 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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