Polizei-News Nienburg/Schaumburg, 14.10.26: Warnung vor Fake-Shops: Polizei rät zur Vorsicht bei Heizöl, Brennholz, Pellets

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Nienburg/Schaumburg. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

KEM) Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg warnt vor Betrügern, die gefälschte Online-Shops (sogenannte Fake-Shops) nutzen, um Verbraucher beim Kauf von Brennstoffen finanziell zu schädigen. Mit Blick auf die bevorstehende kalte Jahreszeit und die steigende Nachfrage nach Heizmitteln nutzen Kriminelle das Suchen nach günstigen Angeboten gezielt aus.

Anlass für die erneute Warnung ist der bevorstehende Winter und ein zurückliegender Fall aus dem Inspektionsgebiet: Ein Geschädigter bestellte online vermeintlich besonders günstiges Heizöl. Im Bestellprozess wurde er dazu aufgefordert, eine Anzahlung per Vorkasse zu leisten. Der Mann überwies den geforderten Betrag auf das angegebene Konto. In der Folge erhielt er jedoch weder die bestellte Ware noch eine Rückzahlung des Geldes. Jegliche Kontaktaufnahme schlug fehl - es handelte sich um einen professionell gestalteten Fake-Shop. Der Schaden beträgt knapp 1.500 Euro.

Die Polizei stellt klar, dass Fake-Shops beim Verkauf von Heizöl, Brennholz, Kaminholz und Holzpellets oder auch ganz anderen Gütern oft täuschend echt wirken. Sie werben mit professionellem Design, gefälschten Gütesiegeln sowie auffällig niedrigen Preisen, um Käufer zur schnellen Vorkasse-Zahlung zu verleiten.

Um sich vor Betrug beim Online-Kauf zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps:

  • Skeptisch bei Schnäppchen bleiben: Seien Sie besonders vorsichtig bei Angeboten, deren Preise deutlich unter dem marktüblichen Niveau liegen.

  • Impressum und Kontaktdaten kontrollieren: Überprüfen Sie das Impressum auf Vollständigkeit (Handelsregisternummer, Vertretungsberechtigte, vollständige Adresse). Schauen Sie sich vorhandene Adressen auch auf einer digitalen Karte wie google.maps an.

  • Zahlungsmethoden kritisch prüfen: Wird am Ende des Bestellvorgangs trotz vorher angezeigter Auswahlmöglichkeiten ausschließlich eine Vorauszahlung verlangt, sollten Sie den Kauf abbrechen. Nutzen Sie nach Möglichkeit sichere Zahlungsarten mit Käuferschutz oder Kauf auf Rechnung.

  • Erfahrungen recherchieren: Suchen Sie im Internet gezielt nach dem Shop-Namen in Kombination mit Begriffen wie "Erfahrungen" oder "Fake". Auch die Verbraucherzentralen bieten Online-Tools wie den "Fake-Shop-Finder" an.

Sollten Sie bereits Opfer eines Fake-Shops geworden sein, informieren Sie umgehend Ihr Bankinstitut, um eine eventuelle Stornierung der Überweisung zu prüfen, und erstatten Sie Anzeige bei einer Polizeidienststelle ihrer Wahl.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Nienburg vom 14.10.2026 gegen 10:24 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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