Polizei-News Giessen, 08.10.26: MITTELHESSEN - Polizei warnt vor falschen Telekom-Mitarbeitern

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Giessen gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

Mittelhessen: Polizei warnt vor falschen Telekom-Mitarbeitern

Mal geben sie vor, von den Stadtwerken zu kommen, mal von den Wasserwerken. Nicht selten täuschen Trickdiebe aber auch vor, im Auftrag eines Telekommunikationsunternehmens unterwegs zu sein. Oftmals behaupten sie dann, dass es eine technische Störung gäbe, die überprüft werden müsse. Jedes Mal ist es ihr Ziel, in das Haus oder die Wohnung zu gelangen. Meistens agieren die Täter zu zweit oder zu dritt. Während das Opfer abgelenkt wird, durchsucht ein Langfinger unbemerkt die anderen Räume nach Wertsachen.

Um ihre Geschichte noch glaubhafter zu gestalten, traten am Dienstag drei Trickdiebe in Niddatal in Jacken mit dem Logo der Telekom auf. Während ein Duo die Geschädigte in ein Gespräch verwickelte, stahl der dritte Täter aus dem Schlafzimmer Schmuck (Siehe auch Pressemeldung vom 07.10.2026, "Trickdiebe in Telekom-Kleidung", https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6366856).In Bad Nauheim waren Trickdiebe am Mittwochnachmittag (07.10.2026) mit der gleichen Masche erfolgreich. Ebenfalls mit Jacken mit Telekom-Logo bekleidet, überzeugten sie eine ältere Dame, sie in die Wohnung zu lassen. Einer der Unbekannten sah sich im Beisein der Frau deren Router an und lenkte sie damit ab. Der Komplize entwendete währenddessen unbemerkt aus einem Nebenraum eine Geldbörse mit 500 EUR Bargeld, Bankkarten und Personalausweis. Die beiden geschilderten Fälle ereigneten sich jeweils im Wetteraukreis. Die polizeiliche Erfahrung zeigt jedoch, dass kriminelle Maschen nicht vor Kreisgrenzen haltmachen.

Die Polizei empfiehlt in solchen Fällen: Versichern Sie sich, ob die fremde Person tatsächlich von den Stadt-, Elektrizitäts- oder Wasserwerken oder tatsächlich von einem Telekommunikationsunternehmen kommt, bevor Sie die Person ins Haus lassen. Lassen Sie sich einen Dienstausweis zeigen und rufen Sie bei dem angeblichen Arbeitgeber an. Die Person soll solange vor dem Haus warten. Suchen Sie sich dazu selbst die Telefonnummer heraus. Ziehen Sie Vertrauenspersonen, wie Angehörige, Freunde oder Nachbarn, hinzu. Vereinbaren Sie Termine und bestellen Sie die Person, wenn Sie sich unsicher sein sollten, zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Vergewissern Sie sich, sollten Sie die Person bereits ins Haus gelassen haben, dass die Eingangstür ordnungsgemäß geschlossen ist. So verhindern Sie, dass ein Komplize unbemerkt das Haus oder die Wohnung betreten kann. Lassen Sie in Ihrer Wohnung keine Personen unbeaufsichtigt. Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei, auch über den Notruf 110.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Mittelhessen vom 08.10.2026 gegen 12:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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