Polizei-News Braunschweig, 29.09.26: Bundesweite Prüfung im Friseur- und Kosmetikgewerbe durch Zoll-Finanzkontrolle
Das Zollamt meldet einen aktuellen Fall in Braunschweig von heute (Di), dem 29.09.26. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts (HZA) Braunschweig beteiligte sich am vergangenen Samstag, dem 26. September 2026, an der bundesweiten Schwerpunktprüfung des Zolls in der Friseur- und Kosmetikbranche, bei der rund 2.200 Kräfte des Zolls im Einsatz waren.Seit dem 1. Januar 2026 wird das Friseur- und Kosmetikgewerbe im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz neu als Branche aufgeführt, in der die Ausweismitführungs- und Sofortmeldepflicht bei der Sozialversicherung gilt.Diese strengeren Pflichten im Vergleich zu anderen Arbeitgebern werden Branchen auferlegt, die besonders von Schwarzarbeit betroffen sind und bei denen es in der Vergangenheit vermehrt zu Feststellungen von Verstößen in den Bereichen Scheinselbstständigkeit, Mindestlohnunterschreitungen und/ oder illegaler Beschäftigung (Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen) kam.Im Bezirk des Hauptzollamts Braunschweig kontrollierten 33 Zöllnerinnen und Zöllner 49 Beschäftigte in Friseursalons und zwei Beschäftigte in Kosmetikläden. Zu dieser Branche gehören auch Nagelstudios und Barbershops. Zudem konnten bereits vor Ort in sechs Fällen Geschäftsunterlagenprüfungen vorgenommen werden.Die Einsatzkräfte leiteten elf Straf- und neun Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Strafverfahren beziehen sich auf den illegalen Aufenthalt, das Einschleusen von Ausländern sowie das Vorenthalten von Arbeitsentgelt (zu Deutsch: von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen, ugs. auch Schwarzarbeit genannt). Bei den Ordnungswidrigkeiten leitete der Zoll Verfahren wegen zwei Meldepflichtverstößen sowie wegen der Nichteinhaltung der Aufzeichnungspflicht von Arbeitszeiten und des Nichtbereithaltens von Unterlagen ein.
Vier Fälle illegalen Aufenthalts in der 39. KalenderwocheFerner stellte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Göttingen in der Woche vor der Schwerpunktprüfung in mehreren Betrieben anderer Branchen insgesamt vier ausländische Staatsangehörige fest, die ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel einer Beschäftigung nachgingen. Betroffen waren ein albanischer Staatsangehöriger auf einer Baustelle im Landkreis Göttingen, ein moldauischer Staatsangehöriger in einem Kfz-Reparaturbetrieb in Göttingen sowie zwei Staatsangehörige aus Bosnien und Herzegowina beziehungsweise Serbien in einem Hotel im Landkreis Goslar.Gegen die Arbeitnehmer und die jeweiligen Arbeitgeber wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der albanische Staatsangehörige wurde zudem aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen und der Landespolizei übergeben. Die weiteren ausländerrechtlichen Maßnahmen obliegen den zuständigen Ausländerbehörden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Braunschweig vom 29.09.2026 gegen 09:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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