Polizei-News Rhein-Neckar-Kreis, 21.09.26: Rotenberg/Rhein-Neckar-Kreis - 1000 Euro Schade nach WhatsApp-Betrug
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Rhein-Neckar-Kreis. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
Suche
Eine 36-jährige Frau aus Rotenberg ist am vergangenen Wochenende Opfer einer neuen Variante des sogenannten WhatsApp-Betrugs geworden. Dabei nutzten bislang unbekannte Betrüger den kompromittierten WhatsApp-Account einer Bekannten der Geschädigten, um diese zu einer Geldüberweisung zu bewegen.
Die 36-Jährige erhielt über WhatsApp eine Nachricht, die vermeintlich von einer guten Freundin stammte. Darin bat die angebliche Freundin um Unterstützung und darum, einen Betrag von fast 1.000 Euro auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Da die 36-Jährige ihrer Freundin helfen wollte, kam sie der Bitte nach und überwies das Geld.
Erst im Nachgang stellte sich heraus, dass die Nachricht tatsächlich nicht von ihrer Freundin stammte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die bislang unbekannten Täter Zugriff auf deren WhatsApp-Account verschafft und anschließend Nachrichten an Kontakte der Frau versandt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Betrugsversuchen über Messenger-Dienste und gibt folgende Tipps:
Seien Sie misstrauisch, wenn Freunde oder Angehörige plötzlich um Geld bitten - insbesondere bei Überweisungen auf unbekannte oder ausländische Konten.
Vergewissern Sie sich, dass die Nachricht tatsächlich von der betreffenden Person stammt. Rufen Sie die Person über die Ihnen bekannte Telefonnummer an und fragen Sie nach.
Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Betrüger versuchen häufig, ihre Opfer durch eine vermeintliche Notlage oder Dringlichkeit zu einer schnellen Zahlung zu bewegen.
Überweisen Sie kein Geld, bevor Sie die Identität des Absenders zweifelsfrei überprüft haben.
Aktivieren Sie bei WhatsApp die Zwei-Schritt-Verifizierung, um den eigenen Account zusätzlich zu schützen.
Geben Sie niemals Verifizierungscodes oder andere Zugangsdaten an Dritte weiter.
Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, kontaktieren Sie unverzüglich Ihre Bank und versuchen Sie, die Überweisung noch zu stoppen beziehungsweise zurückzuholen. Erstatten Sie außerdem Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei rät grundsätzlich: Eine Nachricht über WhatsApp ist kein sicherer Beleg dafür, dass sie tatsächlich von der angegebenen Person stammt. Gerade bei Geldforderungen sollte immer ein zweiter Kommunikationsweg genutzt werden, um die Anfrage zu überprüfen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Mannheim vom 21.09.2026 gegen 12:45 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Aktuelle Meldungen aus der Region Rhein-Neckar-Kreis:
- Polizei-News Weinheim, 20.09.26: Überhitzte Bremsanlage an Quad beschäftigt Feuerwehr
- Polizei-News Weinheim, 20.09.26: Ausgelöste Brandwarnanlage in sozialer Einrichtung in der Innenstadt
- Polizei-News Weinheim, 20.09.26: Brandmeldeanlage ruft die Feuerwehr Weinhein am frühen Samstagmorgen auf den Plan
- Polizei-News Weinheim, 20.09.26: Zweimal innerhalb kurzer Zeit zur selben Adresse alarmiert
- Polizei-News Malschenberg / Rhein-Neckar-Kreis, 20.09.26: Unfall mit Motorradfahrern auf B3 in Malschenberg, Straße gesperrt
roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.