Polizei-News Hofheim, 18.09.26: Falsche Polizeibeamte: Zwei mutmaßliche Abholer in Frankfurt am Main festgenommen

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Hofheim gemeldet. Was ist heute passiert?

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Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Donnerstag, 17.09.2026

(kq)Der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Eingreifreserve - und Beamten der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Westhessen ist es am Donnerstag, den 17.09.2026, gelungen, in Kelkheim zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren festzunehmen, die an einer Betrugstat durch sogenannte "falsche Polizeibeamte" beteiligt gewesen sein sollen. Die Beschuldigten sollen innerhalb der Bandenstruktur als sogenannte Abholer fungiert haben. Gegen die beiden Männer besteht der Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betruges.

Zuvor war ein 82-jähriger Mann aus Kelkheim auf seinem Festnetztelefon von einer unbekannten Person angerufen worden, die sich als Angehörige der Kriminalpolizei Frankfurt am Main ausgab. Dem Senior wurde vorgetäuscht, dass es in Kelkheim zu einer Einbruchsserie gekommen sei. Im weiteren Verlauf erkundigten sich die Täter nach Wertgegenständen des Mannes und gaben vor, diese in Absprache mit der Staatsanwaltschaft sichern zu wollen.

Der 82-Jährige erkannte die Betrugsmasche und wandte sich an die Polizeistation Kelkheim. Nach den weiteren telefonischen Anweisungen der unbekannten Täter stellte der Geschädigte ein Behältnis mit vermeintlichen Wertgegenständen zur Abholung vor seiner Wohnanschrift bereit.

Die im weiteren Verlauf durchgeführten polizeilichen Maßnahmen führten schließlich gegen 14:15 Uhr zur widerstandslosen Festnahme der beiden 19 und 21 Jahre alten Beschuldigten.

Gegen beide Beschuldigte wurde bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main der Erlass eines Haftbefehls beantragt.

Die weiteren Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Eingreifreserve - und des Polizeipräsidiums Westhessen dauern an.

Wichtige Hinweise der Polizei:

Die Polizei wird niemals Bargeld oder Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder zur Sicherung entgegennehmen. Auch Staatsanwaltschaften oder andere Behörden werden Sie nicht telefonisch dazu auffordern, Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur Abholung bereitzulegen oder an unbekannte Personen zu übergeben.

Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angerufen und nach persönlichen Daten, Vermögenswerten oder anderen sensiblen Informationen gefragt, beenden Sie das Gespräch. Vergewissern Sie sich anschließend selbst, ob es sich tatsächlich um einen Anruf der Polizei gehandelt hat. Wählen Sie hierzu eigenständig die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder im Verdachtsfall den Notruf 110. Nutzen Sie ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst gewählt beziehungsweise recherchiert haben.

Wichtig ist dabei: Legen Sie selbst auf und beenden Sie das Gespräch aktiv, bevor Sie die Polizei zurückrufen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die anrufende Person die Verbindung bereits beendet hat.Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände. Übergeben Sie niemals Vermögenswerte an unbekannte Personen.

Informationen zur Eingreifreserve:

Die im April 2000 gegründete Eingreifreserve ist eine von drei operativen Abteilungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. Sie unterstützt die landgerichtlichen Staatsanwaltschaften verfahrensbezogen. Über ihren Einsatz entscheidet der Generalstaatsanwalt durch die Zuweisung von Ermittlungsverfahren gemäß § 145 Abs. 1 GVG.

Zu den Schwerpunkten der Eingreifreserve zählen insbesondere Verfahren aus den Bereichen der Organisierten Kriminalität, der bandenmäßigen Kriminalität, der schweren Wirtschaftskriminalität sowie besonders umfangreiche und ermittlungsintensive Verfahren. Darüber hinaus bearbeitet sie Verfahrenskomplexe mit überregionalen Zuständigkeiten und internationalen Bezügen. Finanzermittlungen und Maßnahmen zur Vermögensabschöpfung sind dabei regelmäßig Bestandteil der Ermittlungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des PD Main-Taunus vom 18.09.2026 gegen 16:26 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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