Polizeieinsatz Kronach, 16.09.2026: Aktuelle Warnung vor betrügerischen Telefonanrufen

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am Mittag berichtet, hat sich ein Fall in Oberfranken ereignet. Was ist heute am Mittwoch, dem 16.09.2026 vorgefallen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann

Für Oberfranken hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

Aktuell registriert die oberfränkische Polizei wieder vermehrt betrügerische Telefonanrufe. Insbesondere aus den Landkreisen Lichtenfels, Kronach und Kulmbach gehen derzeit entsprechende Mitteilungen ein. Die Polizei warnt eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der Telefonbetrüger.

Die Betrüger geben sich am Telefon unter anderem als Polizeibeamte oder Bankmitarbeiter aus. Mit frei erfundenen Geschichten versuchen sie, ihre Gesprächspartner unter Druck zu setzen und an Bargeld, Wertgegenstände oder sensible persönliche Daten zu gelangen.

Dabei variieren die vorgetäuschten Szenarien. So berichten die Anrufer beispielsweise von angeblichen Festnahmen und dabei aufgefunden Hinweisen auf die Angerufenen. In anderen Fällen täuschen sie einen schweren Verkehrsunfall oder eine sonstige Notlage eines Angehörigen vor und fordern zur Zahlung einer vermeintlichen Kaution oder der Bezahlung von angeblich notwendigen Medikamenten auf. Auch angebliche Unregelmäßigkeiten auf Bankkonten dienen als Vorwand, um an Zugangsdaten zu gelangen oder Überweisungen beziehungsweise die Herausgabe von Bargeld zu veranlassen.

Die Geschichten können unterschiedlich sein – das Ziel ist immer dasselbe: Die Betrüger wollen an Ihr Geld, Ihre Wertsachen oder Ihre persönlichen Daten.

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie im Zweifel das Gespräch.

  • Geben Sie niemals Auskunft über Ihre finanziellen Verhältnisse, Bargeld, Wertgegenstände oder Bankdaten.

  • Überweisen Sie aufgrund eines solchen Anrufs kein Geld und übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

  • Polizei, Staatsanwaltschaft und andere Behörden fordern am Telefon niemals die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zur Verwahrung.

  • Geben Sie keine PIN, TAN, Passwörter oder sonstigen Zugangsdaten weiter. Auch Bankmitarbeiter fragen solche Daten nicht telefonisch ab.

  • Kontaktieren Sie Angehörige, um angebliche Notlagen über eine Ihnen bekannte Telefonnummer selbst zu überprüfen.

  • Rufen Sie im Zweifel Ihre örtliche Polizeidienststelle oder den Polizeinotruf 110 an. Nutzen Sie hierfür nicht die Rückruffunktion und keine Telefonnummer, die Ihnen der Anrufer genannt hat.

  • Sprechen Sie insbesondere mit älteren Angehörigen und Bekannten über die verschiedenen Betrugsmaschen.

Auch wenn eine Telefonnummer der Polizei, einer Bank oder einer anderen vertrauenswürdigen Stelle im Display erscheint, ist Vorsicht geboten. Die angezeigten Telefonnummern können technisch manipuliert werden.

Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und die Polizei verständigen. Wer bereits Geld oder Wertgegenstände übergeben hat oder sensible Bankdaten preisgegeben hat, sollte sich umgehend an die Polizei und gegebenenfalls an seine Bank wenden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Oberfranken. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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