Polizeieinsatz Rosenheim, 14.09.2026: Verstärkte Polizeipräsenz ab dem 15. September – Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht zum Schulbeginn im Fokus bei Verkehrskontrollen

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Süd hat sich ein Fall in Südliches Oberbayern ereignet. Das ist heute am Montag, dem 14.09.2026 vorgefallen.

Erstellt von - Uhr

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Sven Hoppe

Für Südliches Oberbayern hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

Die Polizistinnen und Polizisten der Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd werden vom 15. bis 18. September 2026 insbesondere im Bereich von Schulen, Kindergärten und Schulwegen verstärkt die Einhaltung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht überwachen. 53 Menschen kamen 2025 in Bayern im Straßenverkehr ums Leben, die nicht angegurtet waren, darunter auch ein Kind. Gerade der Schutz der Jüngsten steht für die Polizei deshalb im Vordergrund.

Mehr als jeder fünfte Pkw-Insasse (21,3 %), der im vergangenen Jahr im Straßenverkehr sein Leben verlor, war nicht ausreichend gesichert. Von den 249 in Bayern im Straßenverkehr Getöteten waren demzufolge 53 nicht angegurtet, darunter ein Kind. Im laufenden Jahr 2026 verloren bis Ende April nachweislich bereits 15 Menschen ihr Leben, weil sie ohne ausreichende Sicherung in Fahrzeugen mitfuhren.

Dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd liegen jetzt, wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahrs, die jüngsten Verkehrsteilnehmer besonders am Herzen. Deshalb werden die Polizistinnen und Polizisten der Dienststellen im südlichen Oberbayern speziell vom 15. bis 18. September vor allem im Bereich von Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Schulwegen die Einhaltung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht überwachen.

Die Zahl der Schulwegunfälle ist im Jahr 2025 mit 56 Fällen gegenüber 59 Fällen im Jahr 2024 leicht zurückgegangen. Die Zahl der dabei verletzten Schülerinnen und Schüler sank ebenfalls von 64 auf 56. Auch wenn im südlichen Oberbayern im Jahr 2025 glücklicherweise kein Kind auf dem Schulweg tödlich verunglückte, zeigt die weiterhin hohe Zahl an Schulwegunfällen, wie wichtig es ist, Kinder auf ihrem Schulweg bestmöglich zu schützen und für größtmögliche Sicherheit zu sorgen. Hier sind neben allen Verkehrsteilnehmern auch Eltern, Schulen und Sicherheitsbehörden gleichermaßen gefordert.

Die Polizei appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere zu Beginn des neuen Schuljahres, besondere Rücksicht walten zu lassen und jederzeit mit einem unerwarteten Verhalten von Kindern im Straßenverkehr zu rechnen:

Fahren Sie nie zu schnell, seien Sie besonders an Schulwegen, in Wohngebieten und an Haltestellen rund um Schulen und Kindergärten besonders wachsam!

Beachten Sie die speziellen Regelungen für Autofahrer zur Schrittgeschwindigkeit an Schulbushaltestellen!

Achten sie auf die Schulweghelfer, die den Kindern ein sicheres Überqueren der Straßen ermöglichen!

Seien Sie als Eltern ein gutes Vorbild, verwenden Sie den Sicherheitsgurt und sorgen Sie bei jeder Fahrt für eine geeignete Sicherung der Kinder!

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Rosenheim - Weitere Nachrichten aus der Region

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.