Polizei-News Köln, 13.09.26: Zoll entdeckt 350 kg unversteuerten Wasserpfeifentabak in Kölner Shisha-Bars, Schwarzarbeit

Der Zoll meldet einen aktuellen Fall in Köln von heute (So), dem 13.09.26. Was ist bisher bekannt?

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Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

Der Kölner ZOLL kontrollierte am vergangenen Freitag und Samstag unter Federführung des Ordnungsdienstes der Stadt Köln 18 Shisha-Bars in der Innenstadt, Chorweiler, Nippes und Bayenthal. Die Einsatzkräfte der Stadt Köln, der Bezirksregierung Köln und des Zolls waren an beiden Tagen von den frühen Abendstunden bis in die Nacht hinein im Einsatz.

"Wir haben in den Bars mehr als 350 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak sichergestellt. Darunter überwiegend Beutel und Plastikdosen mit kiloweise, mutmaßlich illegal hergestelltem Wasserpfeifentabak, bei welchem die Gewinnspanne häufig höher ist als beim Drogenhandel", so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. "Diese Menge Tabak hätte für ein gut gefüllte Wasserpfeife für alle Besucher einer restlos ausverkauften Kölner Lanxess Arena gereicht."

Allein im Kellerraum einer Shisha-Bar, stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf rund 250 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak.

Gegen alle Barbetreiber wurden noch vor Ort Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der sichergestellte Tabak wird nach Abschluss der Verfahren vernichtet.

Zudem wurden in den kontrollierten Bars 68 angetroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrer Beschäftigung befragt. Noch vor Ort ergaben sich konkrete Hinweise, dass zwei Arbeitgeber ihren Angestellten nicht den Mindestlohn zahlen und nicht die vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen führen. Bei zwei Beschäftig-ten gibt es erste Hinweise auf Sozialleistungsmissbrauch.

"Sechs Servicekräfte gaben bei ihrer Befragung an, dass sie den ersten Tag in der jeweiligen Bar arbeiten oder nur gelegentlich mal einspringen würden. Das hören wir allerdings sehr oft und es liegt nahe, dass sie von ihren Arbeitgebern nicht zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt wurden", so Ahland weiter.

Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Köln vom 13.09.2026 gegen 11:19 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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