Polizeieinsatz Bayreuth, 10.09.2026: Ermittlungserfolg nach zwei Callcenterbetrugsfällen

Wie die Polizei am Morgen berichtet, hat sich ein Fall in Creussen / Heinersreuth, Creussen und Heinersreuth ereignet. Das ist heute am Donnerstag, dem 10.09.2026 passiert.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / onw-images / Enrique Kaczor

Für Creussen / Heinersreuth, Creussen, Heinersreuth hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

Schockanrufe können für Betroffene teuer enden. Doch auch für die Täter bleibt die Masche nicht ohne Folgen: Nach zwei kürzlich erfolgten Geldübergaben im Landkreis Bayreuth konnte die Kriminalpolizei nun mehrere Tatverdächtige ermitteln. Die Taten ereigneten sich in den vergangenen zwei Monaten an zwei unterschiedlichen Orten im Landkreis Bayreuth.

Fall 1: Am 30. Juli 2026 brachten unbekannte Täter in Creußen eine Seniorin mit der Betrugsmasche des „Falschen Polizeibeamten“ um einen Teil ihres Vermögens. Betrüger behaupteten, dass nach einem Diebstahl in der Nachbarschaft das Bargeld und die Wertsachen der Seniorin nicht mehr sicher seien. In der Annahme ihr Vermögen zu schützen, übergab sie an ihrer Wohnanschrift Bargeld sowie Goldschmuck an einen zunächst unbekannten Abholer.

Gut einen Monat später geriet im Rahmen eines weiteren Ermittlungsverfahrens ein 17-jähriger polnischer Staatsangehöriger in das Visier der Ermittler. Der Tatverdächtige sitzt bereits in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Bayreuth prüft nun Verbindungen zu dem Fall in Creußen und bewertet hierbei sichergestellte Beweismittel und Zeugenaussagen. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen steht der 17-Jährige im Verdacht Ende Juli das Geld und den Schmuck am Wohnanwesen angenommen zu haben.

Fall 2: Am 11. August 2026 täuschten Betrüger am Telefon ein Kind in Heinersreuth mit einer erfundenen Unfallgeschichte. Ein Betrüger behauptete, ein Familienangehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und befände sich deshalb in Haft. Durch eine Zahlung könne die Haft abgewendet werden. Das Kind übergab einen Tresor sowie eine mittlere dreistellige Summe in Schweizer Franken an einen Abholer.

Auch im zweiten Fall ist der Erfolg auf die sorgfältige Auswertung von vorhandenen Spuren und die enge Zusammenarbeit der beteiligten Polizeidienststellen und Staatsanwaltschaften zurückzuführen. Ermittlungserkenntnisse aus mehreren Verfahren führten zur Identifizierung eines Tatverdächtigen. Der 21-jährige tschechische Staatsangehörige wurde im Rahmen einer weiteren Geldabholung in Südbayern festgenommen. Er befindet sich nun ebenfalls in einer Haftanstalt.

Mit der Betrugsmasche des „Falschen Polizeibeamten“ brachten Unbekannte am Donnerstagnachmittag eine Seniorin um Bargeld und Schmuck. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Am Donnerstagnachmittag, im Zeitraum zwischen 15 Uhr und 16 Uhr, erhielt die Seniorin einen Anruf von bislang unbekannten Betrügern. Diese gaben sich als Polizeibeamte aus und behaupteten, nach einem Diebstahl in der Nachbarschaft seien ihr Bargeld und ihre Wertsachen nicht mehr sicher. In der Annahme ihr Vermögen zu schützen, übergab sie an ihrer Wohnanschrift in der Straße „Kappelberg“ Bargeld sowie Goldschmuck im Gesamtwert von rund 15.000 Euro an einen unbekannten Abholer.

Ein unbekannter Anrufer täuschte am Dienstagnachmittag ein Kind mit einer erfundenen Unfallgeschichte. Es übergab daraufhin einen Tresor sowie eine mittlere dreistellige Summe in Schweizer Franken an einen unbekannten Abholer. Die Kriminalpolizei Bayreuth sucht nach Zeugen.

Gegen 15 Uhr erhielt das Kind auf dem Festnetztelefon einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Der Anrufer behauptete, ein Familienangehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und befinde sich deshalb in Haft. Durch eine Zahlung könne die Haft gewendet werden.

Im Glauben, helfen zu können, übergab das Kind einen kleinen Tresor und einen mittleren dreistelligen Betrag in Schweizer Franken. Der Tresor wurde in dem schwarzen Trolley zur Abholung an der Wohnanschrift in der Denzenlohestraße bereitgestellt und anschließend an den unbekannten Abholer übergeben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Oberfranken. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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