Polizei-News Heidelberg, 04.09.26: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet hohe Summe

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Heidelberg gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Unerlaubter Aufenthalt für das Presseportal Bild: Adobe Stock / pattilabelle

Am Donnerstag erstattete eine 89-jährige Frau Anzeige beim Polizeirevier Heidelberg-Mitte. Die Dame wurde am Mittwoch durch einen falschen Bankmitarbeiter getäuscht.

Die 89-Jährige surfte im Internet, als plötzlich ein Fenster in ihrem Browser aufging und sie mitgeteilt bekam, dass ihre Bankkonten gesperrt wurden und sie eine Festnetznummer kontaktieren soll.Als die Dame die Nummer anrief, wurde sie durch einen vermeintlichen Bankmitarbeiter angewiesen, Informationen, welche sie auf ihr Handy bekommen hatte, an den Betrüger weiterzugeben. Nach einem längeren Gespräch hatte die 89-Jährige Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Person und beendete das Gespräch.Am Folgetag ging die Dame zu ihrem Bankinstitut und musste feststellen, dass ein niedriger fünfstelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht wurde.

Präventionstipps der Polizei - So schützen Sie sich vor falschen Bankmitarbeitern:

  • Ihre Bank fordert Sie niemals per SMS oder Telefon auf, Geld auf ein anderes Konto zu überweisen - aus keinem Grund und unter keinen Umständen.
  • Legen Sie sofort auf, wenn Sie ein unbekannter Anrufer unter Druck setzt oder Sie zur Überweisung von Geld auffordert. Kriminelle halten Sie bewusst am Telefon), um Ihnen keine Zeit zum Nachdenken zu lassen.
  • Rufen Sie Ihre Bank selbst zurück. Nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Telefonnummern auf der Rückseite Ihrer Bankkarte oder dem offiziellen Internetauftritt. Vertrauen Sie niemals Rufnummern, die Ihnen in einer SMS oder vom Anrufer selbst genannt werden.
  • Sprechen Sie mit einer Vertrauensperson, bevor Sie irgendwelche Überweisungen tätigen. Betrüger bauen gezielt Zeitdruck auf. Nehmen Sie sich dennoch die Zeit.
  • Misstrauen Sie jeder unaufgeforderten Kontaktaufnahme, die angeblich von Ihrer Bank stammt und Sie zur Preisgabe von Daten oder zur Durchführung von Zahlungen auffordert.
  • Kontaktieren Sie die Polizei unter dem Notruf 110 oder jeder Polizeidienststelle, wenn Sie unsicher sind oder einen Betrugsversuch vermuten.

Weitere Informationen und Präventionstipps erhalten Sie unter: https://praevention.polizei-bw.de/praevention/betrugdiebstahl/.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Mannheim vom 04.09.2026 gegen 12:02 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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