Polizeimeldung Rosenheim, 03.09.2026: Polizei warnt vor Falschgeld

Laut Informationen des Polizeipräsidiums Süd hat sich ein Fall in Rosenheim und Hinweis ereignet. Die aktuellen Polizeinachrichten aus der Region von Donnerstag, dem 03.09.2026 im Überblick.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Löb

Für Rosenheim, Hinweis hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

Lange Schlangen beim Anstehen, die nächste Bestellung wartet, man hat Durst - gerade auf dem Rosenheimer Herbstfest muss es beim Bezahlen manchmal schnell gehen. Ein kurzer aber immer wichtiger Blick auf den Geldschein bleibt da leider schnell aus. Genau hier kann Falschgeld unbemerkt den Besitzer wechseln.

Erneute Fälle von Falschgeld geben der Polizei Anlass, die Bevölkerung im Rosenheimer Stadtgebiet für das Thema zu sensibilisieren. Die bislang bekannt gewordenen Fälle betreffen unterschiedliche Euro-Banknoten. Wichtig zu wissen: Falschgeld kann grundsätzlich bei jeder Stückelung auftreten.

wer Bargeld entgegennimmt, sollte sich trotz Zeitdruck einen kurzen Moment für die Prüfung nehmen. Denn falsche Banknoten können auf den ersten Blick täuschend echt aussehen. Die Deutsche Bundesbank empfiehlt deshalb das Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“. Dabei können unter anderem das fühlbare Relief, das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden oder Hologramme überprüft werden. Wichtig ist, mehrere Sicherheitsmerkmale miteinander zu vergleichen und nicht nur auf ein einzelnes Merkmal zu achten.

Die Maß ist bezahlt, das Wechselgeld wird herausgegeben und der nächste Gast wartet bereits. Ein paar Sekunden Aufmerksamkeit können jedoch verhindern, dass aus einem schnellen Bezahlvorgang später ein finanzieller Schaden wird. Denn Falschgeld wird nicht ersetzt, wer eine gefälschte Banknote annimmt, bleibt grundsätzlich auf dem entstandenen Schaden sitzen.

Auch Privatpersonen sollten deshalb aufmerksam sein. Wer beispielsweise Bargeld als Bezahlung oder Wechselgeld erhält, kann ebenso betroffen sein wie ein Gewerbetreibender. Bei Zweifeln sollte die Banknote nicht einfach weitergegeben werden. Wer Falschgeld wissentlich in Umlauf bringt, macht sich strafbar.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zu den bislang bekannt gewordenen Fällen übernommen und bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit:

  • Kurz innehalten und hinschauen : Auch wenn es an der Kasse schnell gehen muss, Banknoten bei der Annahme auf ihre Echtheit prüfen.

  • „Fühlen – Sehen – Kippen“ : Möglichst mehrere Sicherheitsmerkmale kontrollieren.

  • Bei Zweifel nicht weitergeben : Eine verdächtige Banknote nicht erneut zum Bezahlen verwenden.

  • Polizei verständigen : Wird eine mutmaßlich falsche Banknote festgestellt, sollte unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 verständigt werden.

  • Mögliche Spuren erhalten : Die verdächtige Banknote möglichst nicht unnötig anfassen oder weiteren Personen überlassen.

  • Hinweise melden : Wer beobachtet hat, dass Personen möglicherweise Falschgeld in Umlauf bringen, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Weitere Informationen und anschauliche Hinweise zur Erkennung von Falschgeld stellt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite zur Verfügung.

Wer Falschgeld weitergibt, um beispielsweise den eigenen finanziellen Schaden zu begrenzen, macht sich strafbar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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