Polizei-News Nortorf, 02.09.26: - Betrug durch falschen Polizisten in Nortorf

Ein Fall von Sachbeschädigung wurde aktuell von der Polizei in Nortorf gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Armin Weigel

Am Samstag den 29.08.26 gegen 11:00 Uhr kam es in Nortorf zu einem Betrug. Der Täter gab sich dabei als Polizist aus.

Am Samstagvormittag meldete sich der Täter telefonisch bei dem 85-jährigen Nortorfer. Ihm gegenüber gab er sich als Polizist aus und teilte mit, dass es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen sei und es Hinweise darauf gebe, dass der Geschädigte das nächste Opfer sein werde.

Nach dem Telefonat suchte der Täter dann die Wohnanschrift des Geschädigten in der Timm-Kröger-Str. in Nortorf auf.

Dort übergab der Geschädigte diverse Wertgegenstände an den Täter, die angeblich von der Polizei verwahrt werden sollten.Anschließend transportierte der Täter die Gegenstände dann in einer großen braunen Tasche sowie einer braunen Wolldeck. Dem Geschädigten entstand ein Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe.

Dann verließ der Täter die Timm-Kröger-Str. In Richtung der Parkstraße.Es wird vermutet, dass er im Bereich der Parkstraße ein Auto abgestellt hatte.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: - bekleidet mit langer helle Hose und braunem Pullover - ca. 50-60 Jahre alt - 165-175 groß - blondes kurzes Haar - kein Bart, keine Brille

Die Kriminalpolizei Rendsburg bittet daher nun Zeugen oder Anwohner, die am Samstagvormittag eine solche Person in Nortorf gesehen haben, um Hinweise.Diese können über die E-Mail-Adressen rendsburg.kpst@polizei.landsh.de / nortorf.pst@polizei.landsh.de oder telefonisch an die 04331 208-0 (KPSt. Rendsburg) / 04392 4710-0 ( PSt. Nortorf) übermittelt werden.

Grundsätzlich gibt die Polizei die folgenden Hinweise zu solchen Betrugsmaschen:

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Der neue Dienstausweis und seine Sicherheitsmerkmale sind hier einsehbar: https://www.schleswig-hol stein.de/DE/landesregierung/ministerie n-behoerden/POLIZEI/DasSindW ir/Aktuelles/_artikel/260202_NeuerD ienstausweis/260202_NeuerDienst ausweis
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge o.ä. bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Neumünster vom 02.09.2026 gegen 14:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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