Polizei-News Jever, 01.09.26: Betrug zum Nachteil eines 89-Jährigen - Polizei warnt vor wechselnden Betrugsmaschen

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Jever gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Am Montag, den 31.08.2026, kam es in der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 19:47 Uhr zu einem Betrug zum Nachteil eines 89-jährigen Mannes.Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Senior unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dazu gebracht, seine EC-Karte samt zugehöriger PIN an einen bislang unbekannten Täter zu übergeben. Welche konkrete Geschichte dem Geschädigten dabei vorgetäuscht wurde, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Im weiteren Verlauf wurden mit der übergebenen Karte 2.000 Euro vom Bankkonto des 89-Jährigen abgehoben. Der Täter ist bislang unbekannt.Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt den aktuellen Fall erneut zum Anlass, vor Betrugsmaschen zu warnen, die sich gezielt gegen ältere Menschen richten. Dabei verändern die Täter ihre Vorgehensweisen und die verwendeten Geschichten fortlaufend. Nicht jeder Betrugsversuch entspricht dabei dem bekannten "Enkeltrick" oder dem Auftreten als falscher Polizeibeamter.

Grundsätzlich gilt: Bankmitarbeiter, Polizeibeamte oder andere seriöse Stellen werden Sie niemals dazu auffordern, Ihre Bankkarte samt PIN an eine fremde Person zu übergeben. Die PIN sollte grundsätzlich niemandem mitgeteilt werden - auch nicht vermeintlichen Amtspersonen oder Bankmitarbeitern.

Bei unerwarteten Anrufen oder Besuchen sollte das Gespräch beendet und die betreffende Institution über eine selbst recherchierte beziehungsweise bekannte Telefonnummer kontaktiert werden. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und ziehen Sie im Zweifel Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzu.

Die Polizei appelliert zudem an Angehörige, mit älteren Familienmitgliedern regelmäßig über aktuelle Betrugsmaschen zu sprechen. Aufklärung und ein gesundes Misstrauen bei unerwarteten Geldforderungen oder der Forderung nach Bankdaten können entscheidend dazu beitragen, solche Taten zu verhindern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vom 01.09.2026 gegen 13:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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