Polizei-News Velbert, 28.08.26: Halsketten gestohlen - Polizei ermittelt und warnt vor dem "Kettentrick" -
Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Velbert gemeldet. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Monaten eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer. Am Donnerstag, 27. August 2026, kam es in Velbert zu einem weiteren Fall, bei dem ein 91-jähriger Mann und eine 90-jährige Frau bestohlen wurden.
Gegen 18 Uhr wurde der Senior mit seiner Frau an der Straße "Am Hardenberger Hof" in Höhe der Hausnummer 28 von einer unbekannten Frau und einem unbekannten Mann angesprochen und unvermittelt umarmt. Dabei entwendeten sie unbemerkt zwei Goldketten des Ehepaars, bevor sie in ein dunkles, großes Auto stiegen in dem eine dritte Person saß und fuhren in Richtung Königsberger Straße davon.
Sie beschreiben die Täterinnen und Täter folgendermaßen:
Täterin:
- ungefähr 20 Jahre alt
- mit braunen Haaren
- schlank
Täter:
- circa 25 Jahre alt
- mit dunklen Haaren
- kräftig
- mit osteuropäischem Erscheinungsbild
Autofahrer:
- ungefähr 40 Jahre alt
Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt:
Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Straße "Am Hardenberger Hof" beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Velbert jederzeit unter 02051 946-6110 entgegen.
So läuft der Kettentrick ab:
Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.
Die Kontaktaufnahme
Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Frage nach einer Auskunft, beispielsweise einer Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.
Körperliche Nähe
Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.
Der Diebstahl
Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später.
Die Polizei rät:
Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Mettmann vom 28.08.2026 gegen 12:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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