Polizei-News Mannheim/Heidelberg, 20.08.26: Anlagebetrüger ergaunern hohen Geldbetrag - Polizei warnt vor Anlagenbetrug
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Mannheim/Heidelberg. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg verzeichnet seit geraumer Zeit ein auffallend hohes Fallaufkommen von Anlagebetrug.
Aktuell wird insbesondere in zwei Fällen von Anlagebetrug ermittelt, bei denen zwei Männer durch die Betrugsmasche einen hohen Vermögensschaden erlitten.
Zunächst gelangte ein 75-Jähriger über eine Internetplattform zu einem Video, bei dem durch eine vermeintliche berühmte Person für Internetseiten zum Thema privater Geldanlagen geworben wurde. Der Mann registrierte sich und überwies mehrere Geldbeträge über einen längeren Zeitraum hinweg auf unterschiedliche deutsche Konten. Als der Mann den Betrug erkannte, hatte er bereits einen sechsstelligen Vermögensschaden erlitten.
Auch ein 82-jähriger Mann wurde Opfer solcher dreister Betrüger. In dem Glauben, nach einer telefonischen Beratung mit einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Firma eine Festgeldinvestition zu tätigen, überwies er einen fünfstelligen Geldbetrag auf ein französisches Bankkonto. Als der Senior den Betrug jedoch bemerkte, war es bereits zu spät.
Achtung:
Dreiste Betrüger nutzen das Interesse der Bevölkerung zur Geldanlage, um mit unlauteren Versprechen an das Vermögen der potenziellen Anleger zu gelangen. Dabei erfolgt eine erste Kontaktaufnahme oft unaufgefordert per Telefon, Social-Media-Portale, Online-Dating Plattformen oder nachdem das spätere Opfer im Internet auf die Reklame vermeintlich interessanter Anlagemöglichkeiten aufmerksam wurde. Versprochen werden Anlageformen mit traumhaft unrealistisch hohen Renditemöglichkeiten. Tatsache ist: Die Gelder werden nicht angelegt, sondern wandern direkt in die Taschen der Betrüger.
Betrügerische Angriffe können erfolgen, wenn:
-Sie über Instagram, WhatsApp, Telegramm oder sonstigeMessengerdienste kontaktiert werden.
-Ihnen Anlagetipps in privaten Nachrichten gegeben werden.
-Sie aufgefordert werden, Ausweisdokumente zu teilen.
-Sie dazu aufgefordert werden, hohe Summen auf in- oderausländische Konten sowie auf Plattformen für Kryptowährungen zuüberweisen.
Die Polizei rät:
-Seien Sie misstrauisch bei Versprechen auf hohe Renditen mitwenig Risiko.
-Informieren Sie sich genau über die Trading-Plattform, bevor Siesich anmelden oder Geld überweisen.
-Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit,um das Angebot in Ruhe zu prüfen und zu bewerten.
-Geben Sie keine vertraulichen Daten, wie Zugangsdaten zumOnline-Banking oder Depot, preis. Übermitteln Sie keine Kopien IhrerAusweisdokumente oder Zahlungskarten.
-Erlauben Sie keiner fremden Person einen Remote-Zugang zu IhremRechner oder Smartphone.
-Nutzen Sie den Service der Verbraucherzentrale Baden-Württembergoder einer unabhängigen Finanzberatung und lassen Sie Angeboteprüfen.
-Wenden Sie sich im Betrugsfall an die Polizei und erstatten
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Mannheim vom 20.08.2026 gegen 14:47 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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