Polizei-News Schleswig | Nordfriesland, 18.08.26: Durchsuchungsmaßnahmen führen zu umfangreichem Drogenfund

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Schleswig | Nordfriesland gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Seit mehreren Monaten führt die Kriminalpolizeistelle Schleswig im Auftrag der Staatsanwaltschaft Flensburg umfangreiche Ermittlungen gegen zwei in Schleswig wohnhafte, 27 und 23 Jahre alte syrische Brüder wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge.

Am heutigen Morgen (18.08.2026) vollstreckten Kräfte der Kriminalpolizeistellen Schleswig, Husum und Flensburg zeitgleich Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt acht Objekten in Schleswig und im südlichen Nordfriesland, darunter auch die Wohnanschriften der beiden Hauptbeschuldigten, sowie weiterer mutmaßlich beteiligter Personen.

Hierbei konnten Cannabis und Betäubungsmittel in größerem Umfang aufgefunden werden. Insgesamt wurden in den Wohnungen, sowie den ermittelten Lagerörtlichkeiten u.a.

  • ca 17 kg Marihuana / Haschisch
  • ca 5 kg Amphetamin
  • ca 1,1 kg Kokain
  • eine mittlere zweistellige Anzahl Ecstasy-Tabletten mit eingeprägtem Reichsadler und Hakenkreuz und
  • ca. 6.000 EUR Falschgeld

sichergestellt.

Außerdem wurden elektronische Beweismittel, Vermögenswerte und eine Schreckschusswaffe aufgefunden, sowie ein PKW eingezogen.

Die beiden Hauptbeschuldigten wurden vorläufig festgenommen und werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg dem Haftrichter vorgeführt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Flensburg vom 18.08.2026 gegen 14:34 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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