Polizei-News Zetel, 12.08.26: Falsche Polizeibeamte am Telefon - Polizei warnt aus aktuellem Anlass

Die Polizei informiert über einen aktuellen Raubüberfall in Zetel. Was ist zur Zeit bekannt?

Erstellt von - Uhr

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Stefan Sauer

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei erneut vor Betrugsversuchen durch sogenannte falsche Polizeibeamte. Am Dienstag, den 11.08.2026, wurden der Polizei mehrere entsprechende Anrufe im Bereich Zetel bekannt.In einem Fall erhielt eine 76-jährige Frau gegen 10:55 Uhr einen Anruf eines Mannes, der sich als Kriminalpolizist des Polizeikommissariats ausgab. Der Anrufer berichtete von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft. Die Frau reagierte richtig und gab gegenüber dem Anrufer vor, dass sich die Polizei bereits bei ihr befinde. Daraufhin wurde das Gespräch unmittelbar beendet.Gegen 12:05 Uhr erhielt eine 82-Jährige einen ähnlich gelagerten Anruf. Auch hier gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus. Er berichtete von einem angeblichen Überfall auf eine Frau. Bei dieser sei ein Zettel mit den persönlichen Daten der 82-Jährigen gefunden worden. Unter dem Vorwand, ihr Vermögen schützen zu wollen, sollte die Seniorin ihr Geld an die vermeintliche Polizei übergeben. Auch sie ging nicht auf die Forderungen ein.Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin: Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon die Übergabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. Auch werden Bürgerinnen und Bürger nicht aufgefordert, ihr Vermögen zur vermeintlichen Sicherung an Polizeibeamte zu übergeben.Die Polizei rät:

  • Beenden Sie verdächtige Telefonate konsequent.

  • Geben Sie keine Auskünfte über Bargeld, Schmuck, Konten oder andere Vermögenswerte.

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - auch nicht durch angeblich dringende Gefahrenlagen.

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

  • Rufen Sie im Zweifel selbst die Polizei an. Nutzen Sie hierfür die Ihnen bekannte Telefonnummer der örtlichen Dienststelle oder den Notruf 110 - und nicht eine vom Anrufer genannte Nummer.

  • Sprechen Sie insbesondere mit älteren Angehörigen, Freunden und Nachbarn über diese Betrugsmasche.Die beiden Seniorinnen reagierten in den aktuellen Fällen richtig und ließen sich nicht auf die Forderungen der Täter ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vom 12.08.2026 gegen 09:59 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Aktuelle Meldungen aus der Region Friesland:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.