Polizei-News Langenfeld, 10.08.26: Halskette gestohlen - Polizei ermittelt und warnt vor dem "Kettentrick" -

Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Langenfeld. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / onw-images / Marius Bulling

Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Wochen eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer. Am Freitag, 7. August 2026, kam es in Langenfeld zu einem weiteren Fall, bei dem eine 77-jährige Frau bestohlen wurde.

Gegen 10:30 Uhr wurde die Seniorin an der Richrather Straße in Höhe der Hausnummer 3 aus einem schwarzen Mercedes angesprochen. Eine noch unbekannte Frau, die auf dem Rücksitz saß, stieg aus und sprach die 77-Jährige an. Sie überreichte ihr einen Ring und einen 10-Euro-Schein. Dabei entwendete sie unbemerkt die Goldkette der Seniorin, bevor das Auto in Richtung Florastraße davonfuhr.

Die Langenfelderin beschreibt die Täterin folgendermaßen:

  • ungefähr 1,70 Meter groß
  • schlank
  • sprach gebrochenes Deutsch
  • mit südeuropäischem Erscheinungsbild

Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt:

Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Richrather Straße beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter 02173 288-6310 entgegen.

So läuft der Kettentrick ab:

Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.

Die Kontaktaufnahme

Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.

Körperliche Nähe

Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.

Der Diebstahl

Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später.

Die Polizei rät:

Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Mettmann vom 10.08.2026 gegen 12:17 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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