Polizei-News Köln, 06.08.26: Bundespolizei stellt Waffen am Flughafen Köln Bonn sicher

Ein Vergehen wurde aktuell von der Polizei in Köln gemeldet. Was ist heute passiert?

Erstellt von - Uhr

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Trotz zahlreicher Hinweise und Bekanntmachungen zu den einschlägigen Regeln was Flugreisende nicht im Handgepäck mitführen dürfen, fallen immer wieder gefährliche Gegenstände im Handgepäck auf.

So auch wieder am Dienstag und Mittwoch am Flughafen Köln Bonn.

Am Montagabend wollte ein 36-Jähriger Türke nach Kayseri (Türkei) reisen. In seinem Rucksack fand das Luftsicherheitskontrollpersonal aber eine ungewöhnliche Taschenlampe. Die hinzugerufenen Beamten der Bundespolizei erkannten, dass es sich dabei um ein getarntes Elektroimpulsgerät handelte. Da das Gerät auch kein Prüfsiegel aufwies, waren hier nicht nur die Regeln des Luftsicherheitsgesetzes tangiert, sondern es besteht auch der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der Gegenstand wurde beschlagnahmt, der Mann durfte weiterreisen.

Am Abend zuvor waren ein 45-Jähriger Deutscher und ein 43-Jähriger Türke unabhängig voneinander wegen des Mitführens von Messern aufgefallen. Der Deutsche war auf dem Weg nach Tunis, als ihm die Bundespolizei erklärte, dass das Einhandmesser in seinem Rucksack nicht erlaubt sei. Der Mann verzichtete auf den Besitz und erwartet nun eine Ordnungswidrigkeiten Anzeige. Der türkische Reisende führte ein Springmesser in seiner Laptoptasche mit sich. Auch dieses Messer wurde beschlagnahmt. Da dieser Gegenstand nach dem Waffengesetz aber verboten ist, wurde hier eine Strafanzeige gefertigt.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass regelmäßig Messer und andere gefährliche Gegenstände bei Luftsicherheitskontrollen festgestellt werden. Reisende sollten ihr Hand- und Reisegepäck vor Reiseantritt sorgfältig kontrollieren. Verbotene Gegenstände können nicht nur zu Verzögerungen am Flughafen führen, sondern auch straf- oder ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 06.08.2026 gegen 13:58 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Köln - Aktuelle Nachrichten aus der Region:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.