Polizei-News Möhnesee, 06.08.26: Besuch von falscher Caritas-Mitarbeiterin - Warnung der Polizei
Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Möhnesee gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Nachdem eine falsche Caritas-Mitarbeiterin sich am Mittwochmittag (5. August) Zutritt zur Wohnung einer Seniorin in Möhnesee-Körbecke verschafft hatte, warnt die Polizei vor dieser Masche.
Nach Angaben der Frau klingelte es gegen 12 Uhr an der Tür ihrer Wohnung in einer Seniorenwohneinrichtung in der Hospitalstraße. Eine bislang unbekannte Frau habe sich als Mitarbeiterin des Caritasverbandes vorgestellt und gesagt, sie sei von der Krankenkasse der Seniorin beauftragt worden, bei ihr nach dem Rechten zu sehen. In der Wohnung habe die Unbekannte dann in sämtliche Schränke und Schubladen geschaut.
Nachdem die Frau die Wohnung wieder verlassen hatte, habe die Seniorin ihre Krankenversicherung sowie den Caritasverband kontaktiert. Dabei habe sich herausgestellt, dass keine der Institutionen die Unbekannte beauftragt habe. Daraufhin informierte die Seniorin die Polizei.
Sie beschrieb die falsche Caritas-Mitarbeiterin folgendermaßen:
- etwa 30 Jahre alt
- groß gewachsen (1,80 bis 1,85 Meter)
- schwarze Haare, zu einem Zopf gebunden
- gepflegtes Erscheinungsbild
- sprach gebrochenes Deutsch
- gab im Gespräch an, aus Spanien zu stammen
Ob die Unbekannte etwas gestohlen hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Im Rahmen einer Fahndung konnte die Frau nicht angetroffen werden. Zeugen, die Angaben zu der Unbekannten machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 bei der Polizeiwache in Soest zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen. Auch Personen, die möglicherweise ähnlichen Besuch zu Hause hatten, sollen die Polizei kontaktieren.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der Masche:
- Lassen Sie eine fremden Personen ungeprüft in Ihre Wohnung.
- Verlangen Sie immer einen Dienstausweis und prüfen Sie diesen sorgfältig.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Rufen Sie bei der angeblichen Organisation an, bevor sie jemanden hereinlassen.
- Mitarbeiter von Wohlfahrtsverbänden, Pflegediensten oder Behörden erscheinen in der Regel nicht unangekündigt, sondern nur nach vorheriger Terminabsprache.
- Ziehen Sie nach Möglichkeit eine Vertrauensperson hinzu, wenn Ihnen ein Besuch ungewöhnlich vorkommt.
- Lassen Sie mögliche Besucher niemals unbeaufsichtigt in Ihrer Wohnung.
- Sprechen Sie mit Fremden nicht über Wertsachen oder Vermögensverhältnisse.
- Verständigen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei über die Notrufnummer 110.
Gesunde Skepsis ist kein Zeichen von Unhöflichkeit, sondern der beste Schutz vor Trickdiebstahl. Wer Zweifel an der Echtheit des Besuchs hat, sollte die Tür geschlossen halten und die Polizei rufen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Soest vom 06.08.2026 gegen 10:05 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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