Polizei-News Wuppertal, 23.07.26: W Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal - Untersuchungshaft nach Betrug an Senioren

Eine Festnahme wurde aktuell von der Polizei in Wuppertal gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

Am 21.07.2026 wurde ein mutmaßlicher Betrüger (20) im Bereich Uellendahl festgenommen.

Am 17.07.2026 wurde ein Ehepaar (w 76, m 78) durch unbekannte Tatverdächtige, die vorgaben Bankmitarbeiter und Polizisten zu sein, um einen fünfstelligen Euro-Betrag betrogen. Neben der telefonischen Kontaktaufnahme kommunizierten die Betrüger über einen Messenger-Dienst. Die Senioren übergaben einem falschen Polizeibeamten das Geld an ihrer Wohnanschrift.

In den folgenden Tagen wurde das Ehepaar wiederholt telefonisch und per Textnachrichten zu weiteren Zahlungen aufgefordert. Da sie in derZwischenzeit den Betrug bemerkt und die Polizei informiert hatten, konnte am 21.07.2026, gegen 16:40 Uhr, im Nachgang einer weiteren geplanten Übergabe der 20-jährige Moldauer festgenommen werden.

Der 20-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß Untersuchungshaft anordnete.

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei ihm nicht um den Mann, der am 17.07.2026 das Geld an der Tür entgegengenommen hatte. Dieser wird als circa 30 Jahre alt und 1,70m groß beschrieben. Er hateine stämmige Statur und trug zur Tatzeit dunkle Locken, ein schwarzes Hemd, eine schwarze Hose, dunkle Schuhe und sprach akzentfreies Deutsch.

Zeugen und Hinweisgeber, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Täter am 17.07.2026 machen können, werden gebeten, sich unter der 0202 / 284 0 bei der Polizei zu melden.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal die Chance nutzen, auf die Präventionskampagne "Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen"der Polizei Wuppertal aufmerksam machen.

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  • Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch klingt.

  • Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizeiunter der 110 an!

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert werden.

  • Sprechen Sie nicht mit Betrügern - sondern mit Ihren Angehörigen: Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.

  • Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

  • Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und Betrüger!

  • Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände entgegen. Erst recht nicht als Kaution.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Wuppertal vom 23.07.2026 gegen 13:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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