Polizei-News Böklund/Taarstedt, 03.07.26: Kinder aus Fahrzeug angesprochen - Polizei informiert und warnt vor Aufrufen in sozialen Medien

Die Polizei informiert über ein aktuelles Vergehen in Böklund/Taarstedt. Was ist heute passiert?

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Verkehrskontrolle für das Presseportal Bild: Adobe Stock / benjaminnolte

In Böklund soll am Dienstagabend (30.06.26), gegen 19 Uhr, ein 10-jähriger Junge aus einem weißen Transporter angesprochen und zum Einsteigen animiert worden sein. Der Fahrer hatte nach Angaben des Jungen blaue Augen und trug eine schwarz/weiße Maske/Sturmhaube. Am Mittwochabend (01.06.26) soll ebenfalls in Böklund (Schleswiger Straße/Schulstraße) ein12-Jähriger von einem Mann, ebenfalls aus einem weißen Transporter angesprochen worden sein. Der Mann soll eine Maske/Sturmhaube getragen haben. Einen ähnlichen Fall soll es bereits am 19.06.26, gegen 17.40 Uhr in der Hauptstraße in Taarstedt gegeben haben, auch hier wurde von einem weißen Lieferwagen berichtet, der auf Höhe von zwei Mädchen kurz anhielt. Der Fahrer soll eine "Corona"-Maske getragen haben.In allen Fällen haben die Kinder richtig reagiert und das Weite gesucht.

Sowohl die Polizeistation in Böklund, als auch die Kriminalpolizei in Schleswig haben Kenntnis von diesen Sachverhalten und nehmen die Hinweise der betroffenen Kinder ernst. Hinweise auf die Identität des Mannes, konnten bisher nicht erlangt werden. Die Ermittlungen laufen.

Generell gilt, dass Eltern Ihre Kinder sensibilisieren nicht mit fremden Menschen mitzugehen oder sich in deren Fahrzeuge zu begeben. Wenn Kinder sich bedroht oder in Bezug auf andere Menschen unwohl oder unsicher fühlen, sollten sie sich unmittelbar den Eltern, Lehrkräften oder anderen Vertrauenspersonen anvertrauen oder sichere "Inseln", beispielsweise eine nahegelegene Bäckerei oder ein Geschäft aufsuchen und um Hilfe bitten.Verdächtige Beobachtungen sollten der Polizei unmittelbar mitgeteilt werden.

Seit Bekanntwerden der geschilderten Sachverhalte kursieren zahlreiche Warnhinweise über die sozialen Medien. Es ist u.a. von einem Fahrzeugkennzeichen die Rede, welches von der Polizei nicht bestätigt wird. Die Polizei rät bei aller Besorgnis zur Besonnenheit. Private Aufrufe, insbesondere über soziale Medien können kontraproduktiv sein und eine nicht gewollte Welle von Falschmeldungen verursachen. Eine dringende Bitte der Polizei: Sehen Sie von der Verbreitung ab, die Sie lediglich vom Hören-Sagen kennen und deren Quellen unbekannt sind.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Flensburg vom 03.07.2026 gegen 10:34 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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