Polizei-News Nienburg, 01.07.26: Betrug mit Gewinnversprechen: 51-Jährige aus Nienburg verliert über 2.200 Euro, Polizei gibt Präventionstipps

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Nienburg gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport (Foto) Suche
Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / Karl-Heinz H

KEM) Anfang Juni fiel eine 51-jährige Frau aus Nienburg skrupellosen Internetbetrügern zum Opfer. Unter dem Versprechen großer finanzieller Gewinne brachten die Täter die Frau um über 2.200 Euro. Die Polizei nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, um eindringlich vor dieser Betrugsmasche zu warnen.

Die Betrüger nahmen Anfang Juni Kontakt zu der Nienburgerin auf und stellten ihr vermeintlich hohe Gewinne in Aussicht. Um diesen Gewinn zu erhalten, sollte die Geschädigte vorab kleinere Beträge zahlen. Die Frau vertraute den Tätern und überwies zunächst eine kleinere Summe per PayPal. Kurz darauf verlangten die Betrüger weitere Zahlungen, woraufhin die 51-Jährige zusätzlich einen vierstelligen Betrag über deinen Finanzdienstleister transferierte. Als die Täter schließlich sogar 39.000 Euro forderten, schöpfte die Frau Verdacht und erstattete Anzeige.

Die Polizei rät bei Versprechen von schnellem Geld oder plötzlichen Gewinnbenachrichtigungen zu extremer Skepsis. Beachten Sie folgende Verhaltensregeln:

Die wirksamste Prävention gegen betrügerische Gewinnversprechen im Trading besteht darin, unrealistische Renditeversprechen ohne Risiko strikt abzulehnen und die Seriosität des Anbieters zwingend anhand offizieller Register der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu überprüfen.

Seien Sie bei Begriffen wie "schnelle Verdopplung", "hohe Gewinne ohne Risiko" oder exklusiven Geheimtipps in Chatgruppen extrem misstrauisch. Seriöses Trading ist immer mit einem Verlustrisiko verbunden.

Keine Vorauszahlungen: Machen Sie die Auszahlung von Gewinnen niemals von einer vorherigen Zahlung (Gebühren, Steuern, Notarkosten, Transportgebühren) abhängig! Seriöse Unternehmen ziehen solche Gebühren niemals vorab ein.

Vorsicht bei Bargeldtransfer-Diensten: Seien Sie besonders misstrauisch, wenn Zahlungen per Überweisung an ausländische Konten oder mittels Gutscheinkarten (z. B. Paysafecard, Google Play) gefordert werden.

Keine sensiblen Daten herausgeben: Geben Sie niemals Bankdaten, Kreditkartennummern oder persönliche Dokumente an Unbekannte weiter.

Haben Sie den Verdacht, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Erstatten Sie umgehend Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle und brechen Sie sofort jeglichen Kontakt zu den Tätern ab.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Nienburg vom 01.07.2026 gegen 09:43 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle Meldungen aus der Region Nienburg (Weser):

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.