Polizeimeldung Magdeburg, 29.06.2026: Polizei begleitet Tiertransport auf der A2 – Einsatz verhindert größeres Tiersterben

Die Polizeiinspektion Magdeburg berichtet am Morgen über ein Vergehen. Alle aktuellen Fälle von Montag, dem 29.06.2026 im Überblick.

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa-Zentralbild / Thomas Schulz

Für die Stadt Magdeburg hat die Polizei eine neue Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

Am Nachmittag des 26. Februar unterstützte die Polizei auf der A2 einen Tiertransport, um ein drohendes Verenden tausender Hühner infolge hoher Außentemperaturen und einer langanhaltenden Staulage zu verhindern.

Der mit rund 9.000 Hühnern beladene Lkw befand sich auf dem Weg von den Niederlanden zu einem Schlachthof in Polen. Aufgrund erheblicher Staubildungen infolge von Fahrbahninstandsetzungsmaßnahmen auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Theeßen und Ziesar in Fahrtrichtung Berlin sowie der hohen Außentemperaturen verständigte der Fahrer die Rettungsleitstelle. Er befürchtete ein Verenden der transportierten Tiere.

Der Tiertransport wurde zunächst auf der Rastanlage Wüstenforst durch Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Mitarbeitende des zuständigen Veterinäramtes mit Wasser und Ventilatoren versorgt. Da diese Maßnahmen nicht ausreichten, um die Tiere bis zur Auflösung der Staulage ausreichend zu schützen, entschied die Polizei nach Abstimmung mit dem Veterinäramt, den Transport unter Begleitung mehrerer Funkstreifenwagen durch den betroffenen Streckenabschnitt zu führen.

Zwei Funkstreifenwagen begleiteten den Tiertransport bis zur Anschlussstelle Ziesar. Ein weiterer Funkstreifenwagen regelte dort den Verkehr, sodass der Lkw den Staubereich möglichst ohne weitere Verzögerungen passieren konnte.

Durch die polizeiliche Begleitung konnte der Tiertransport deutlich schneller aus der Staulage herausgeführt und ein wesentlich größeres Tiersterben verhindert werden. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen verendeten rund 150 der insgesamt etwa 9.000 transportierten Hühner.

Das zuständige Veterinäramt leitete im Anschluss rechtliche Schritte gegen den Verantwortlichen des Tiertransportes sowie weitere Beteiligte ein.

Bilder zum Fall finden Sie in der Originalmeldung der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Magdeburg. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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