Polizei-News Sankt Augustin, 24.06.26: Schockanruf - Täter erbeuten Schmuck für 19.000 Euro

Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Sankt Augustin. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Christoph Reichwein

Am Dienstag (23. Juni) erbeuteten Betrüger mittels sogenanntem Schockanruf in Sankt Augustin Schmuck im Wert von etwa 19.000 Euro.Die Geschädigte verständigte nach der Tat die Polizei und gab an, am Nachmittag mehrere Anrufe erhalten zu haben. Darin habe der Anrufer sich als Polizeibeamter ausgegeben und vorgegaukelt, dass es in der Nachbarschaft der Angerufenen zu Diebstählen gekommen sei, bei denen Wertgegenstände erbeutet worden seien. Außerdem sei bei den Tätern eine Liste aufgefunden worden, auf der der Name der 79-Jährigen stehen würde, so dass davon auszugehen sei, dass sie das nächste Opfer wäre. Da zwei Tatverdächtige noch flüchtig seien, sei es wichtig, das Hab und Gut der Sankt Augustinerin zu schützen. Ein Polizist würde daher nun zu ihrer Anschrift im Heckenweg im Ortsteil Hangelar kommen. Gegen 17:30 Uhr klingelte tatsächlich ein Unbekannter, der sich als Kommissar ausgab. Die Geschädigte händigte dem Fremden ihren Schmuck aus, den dieser Vorgab auf Echtheit zu prüfen. Er nahm dann lediglich den Goldschmuck an sich und entfernte sich mit den übrigen Sachen in unbekannte Richtung. Die Beute besteht aus Goldketten, Armschmuck, einem Ring und einer Brosche. Der Tatverdächtige wurde als etwa 1,80 m groß, kräftig und mit lichtem Haar beschrieben. Er soll einen Spitzbart getragen und Hochdeutsch gesprochen haben.Hinweise zu Tat oder Tätern nimmt die Polizei, die die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen hat, unter 02241 541-3321 dankend entgegen.Außerdem wird vor dieser bekannten Betrugsmasche gewarnt. Die Polizei rät, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen. Geben Sie niemals persönliche Daten oder Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Fremde. Informieren Sie die Polizei, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben und/oder Opfer geworden sind. Besprechen Sie in der Familie solche Sachverhalte und bereiten Sie sich gedanklich darauf vor. Ein Kennwort zur Identifizierung von Familienangehörigen oder Vertrauten kann sinnvoll sein. Ändern Sie gegebenenfalls Ihren Telefonbucheintrag, indem Sie Ihren Vornamen kürzen oder streichen lassen, oder löschen Sie Ihren kompletten Eintrag. (Uhl)

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis vom 24.06.2026 gegen 11:26 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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