Polizei-News Frechen, 22.06.26: Falsche Bankmitarbeiter betrügen Senioren

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Frechen gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Armin Weigel

Mittäter nahm Geldkarten persönlich entgegen

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet derzeit nach einem Täterduo, das am Samstag (20. Juni) in Frechen-Habbelrath eine Seniorin betrogen hat. Zudem sollen sie versucht haben, einen weiteren Senior in Frechen-Bachem zu betrügen.

In beiden Fällen soll sich eine Frau am Telefon als Mitarbeiterin einer Bank ausgegeben habe. Sie habe gesagt, dass mit den Bankkarten der Geschädigten diverse Elektroartikel gekauft worden seien. Nachdem sich die Angerufenen vergewissert hätten, dass die EC-Karten noch in ihrem Besitz sind, habe die Anruferin einen Bankmitarbeiter zur Kontrolle der Karten geschickt.

In Frechen-Habbelrath gelang es einem Mann, die Karte von der Seniorin an sich zu nehmen und mit der zuvor erfragten PIN nur wenige Minuten später an einem Geldautomaten eine vierstellige Summe Bargeld abzuheben.

In Frechen-Bachem ist eine Angehörige des Seniors stutzig geworden. Sie habe dem Unbekannten die Karten wieder aus der Hand genommen und anschließend die Polizei verständigt. Die alarmierten Einsatzkräfte fahndeten nach dem Flüchtigen. Anschließend hielten sie die Aussagen der Geschädigten für eine Strafanzeige fest.

Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die weiteren Ermittlungen bereits aufgenommen. Sie prüfen unter anderem auch, ob die beiden Sachverhalte im Zusammenhang stehen könnten.

Die Polizei rät: - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. - Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint. - Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. - Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. - Geben Sie am Telefon niemals eine PIN preis! Kein Bankmitarbeiter wird das je von Ihnen verlangen. kommen nicht vorbei, um Bankkarten abzuholen. - Geben Sie keine TAN preis, ansonsten kann in diesem Moment bereits eine Überweisung autorisiert werden. - Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf. - Falls Sie einen dubiosen Anruf Ihrer Hausbank erhalten haben, zögern Sie nicht und legen Sie auf. Und rufen Sie anschließend Ihre Bank selbst an unter der Ihnen aus den Bankunterlagen bekannten Nummer. - Wenn sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an.

Wenn Sie bereits Opfer geworden sind: - Erstatten Sie immer eine Strafanzeige. Nur so erhält die Polizei Kenntnis von der Straftat und kann die Täterinnen oder Täter verfolgen. - Außerdem erhält Sie dadurch Informationen zum Ausmaß dieses Deliktsfelds, kann Zusammenhänge herstellen und ggf. Tatserien erkennen. Eine Strafanzeige können Sie persönlich auf der nächstgelegenen Polizeidienststelle oder online auf der Internetwache Polizei NRW erstatten. - Leisten Sie auf keinen Fall weitere Geldzahlungen. - Informieren Sie umgehend Ihr kontoführendes Geldinstitut, um eventuell getätigte Geldflüsse noch anzuhalten oder rückgängig zu machen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 22.06.2026 gegen 11:59 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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