Polizei-News Meinerzhagen, 18.06.26: Accounts gehackt
Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Meinerzhagen. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Zwei Meinerzhagenerinnen haben am Mittwoch unabhängig voneinander Anzeigen bei der Polizei erstattet wegen Datenveränderung bzw. Aussähens von Daten: Scheinbar wurden ihre Konten bei Verkaufsplattformen manipuliert und in ihrem Namen zahlreiche Waren im Internet angeboten oder versucht, Artikel zu kaufen. Wie die Täter Zugang zu den Konten bekommen haben, versucht nun die Polizei klären. Die Frauen haben jedenfalls richtig gehandelt, umgehend die Polizei zu informieren.
Die warnt: Oft machen es die Opfer den Betrügern sehr leicht, indem sie einfache Passwörter verwenden. "12345" gehört immer noch zu beliebtesten "Geheimwörtern". Doch im Internet ist das wie Haustürschlüssel unter der Fußmatte: ein völlig vergeblicher "Schutz". Viele sind sich der Gefahren und Folgen nicht bewusst, die solche Kennwörter haben können. Die Meinerzhagenerin wurde schnell auf die Bewegungen in ihrem Konto aufmerksam. Doch nicht jeder behält solche Transaktionen im Blick.
Wenn Betrüger mit fremden Namen und Konten agieren, so richten sich später möglicherweise Schadensersatzforderungen und polizeiliche Ermittlungen gegen den Konto-Inhaber. Selbst wenn er oder sie ihre Unschuld beweisen können, so haben sie doch zunächst die Arbeit. Eine besondere Rolle kommt dem E-Mail-Fach zu. Bekommen Betrüger Zugang zu dem elektronischen Postfach, ist das eine Art Generalschlüssel: Die Täter sehen, welche weiteren Online-Konten bestehen und können bei diesen Diensten Passwort-Änderungen veranlassen. Das war am Dienstag beispielsweise bei einem Plettenberger der Fall, wobei das Opfer dort durch ein schnelles Eingreifen einen größeren Schaden verhindern konnte.
Sichere Passwörter sollten aus minimal zwölf Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen. Merksätze sind leichter zu behalten als sinnlose Kombinationen. Wenn möglich, sollte man Zwei-Faktor-Authentifizierungen nutzen. Dabei muss der Nutzen das Einloggen zusätzlich auf einem anderen Gerät (zum Beispiel dem Handy) oder System bestätigen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 18.06.2026 gegen 10:42 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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