Polizeifahndung Königsfeld im Schwarzwald, 12.06.26: Betrüger erbeuten Wertgegenstände nach Anruf - Zeugenaufruf

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Königsfeld im Schwarzwald gemeldet. Es wird nach Zeugen gesucht. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Ein falscher Polizeibeamter hat eine Seniorin am Donnerstagmittag um einen größeren Geldbetrag betrogen. Die Seniorin erhielt zunächst einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der behauptete, dass bei festgenommenen Einbrechern Zettel mit ihrer Adresse gefunden wurden. Dem unbekannten Täter gelang es so auf die Geschädigte einzuwirken, dass sie Wertgegenstände in einem sechsstelligen Bereich, gegen 13 Uhr, an einen angeblichen "Polizisten" an der Haustür übergab. Im Nachhinein verständigte sie die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

Der Polizei liegt folgende Personenbeschreibung des Geldabholers vor:

Männlich, circa. 180 Zentimeter groß, 25 Jahre alt, schlank und dunkelblonde Haare.

Die Kriminalpolizei in Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die am Donnerstagabend im Bereich der Schramberger Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, sich unter Tel. 0741 477-0, zu melden.

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei nochmals eindringlich vor angeblichen "Polizisten", die ihre Opfer über das Telefon ausfragen oder sogar zur Herausgabe von Geld und Wertsachen verleiten. Die "echte Polizei" nimmt niemals Geld, wertvolle Münzen oder sonstige Wertsachen in Empfang.

Egal, ob sich der Anrufer als "Polizeibeamter" ausgibt oder sich mit einer anderen Masche, wie dem "Enkeltrick" oder dem "Schockanruf", am Telefon meldet und um eine Überweisung, um die Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen bittet: hinter jedem dieser Anrufe steckt der Versuch krimineller Banden, auf unlautere Art und Weise an das Vermögen ihrer Opfer zu gelangen.

Seien Sie deshalb bei solchen Anrufen äußerst misstrauisch, geben Sie nach solchen Anrufen kein Bargeld oder Wertsachen heraus und verständigten Sie die "echte Polizei" direkt über die 110.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Konstanz vom 12.06.2026 gegen 13:50 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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