Polizei-News Gummersbach, 09.06.26: Falsche Bankmitarbeiter erbeuten hohe Geldbeträge
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Gummersbach. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Montag (8. Juni) wurde ein 89-jähriger Gummersbacher gegen 15:15 Uhr von einem Mann angerufen, der sich als Mitarbeiter seiner Sparkasse ausgab. Da sich der Mann mit dem Namen einer Person vorstellte, die tatsächlich in der Sparkasse beschäftigt ist, schöpfte der Senior zunächst keinen Verdacht. Der falsche Mitarbeiter gaukelte dem Gummersbacher vor, dass seine Kreditkarte aufgrund einer unberechtigten Abbuchung unbedingt überprüft werden müsse. Ein Außendienstmitarbeiter sei bereits unterwegs zu ihm. Etwa fünf Minuten später erschien der angebliche Mitarbeiter an der Tür des 89-Jährigen, dem er seine Kreditkarte zur Überprüfung aushändigte. Später stellte der Gummersbacher die Abbuchung eines niedrigen vierstelligen Eurobetrages fest. Der angebliche Außendienstmitarbeiter war etwa 30 bis 35 Jahre alt, schlank, hatte kurze schwarze Haare und sprach akzentfreies Hochdeutsch. Er trug eine dunkelrote Jacke und eine dunkle Hose.
Mit gleicher Masche waren Betrüger bei einer 85-jährigen Gummersbacherin am Montag (8. Juni) aktiv. Die Kriminellen gaben sich ebenfalls als angebliche Bankmitarbeiter aus und gaukelten der Seniorin am Telefon eine fehlerhafte Abbuchung vor. Die Kriminellen erbeuteten auch hier einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag, nachdem die 85-Jährige dem vermeintlichen Außendienstmitarbeiter ihre EC-Karten übergeben hatte.
Nicht viel besser erging es einer 90-Jährigen aus Marienheide. Hier wurde die Seniorin am Montag (8. Juni) gegen 11 Uhr in gleicher Art und Weise um einen mittleren vierstelligen Eurobetrag erleichtert.
Die Polizei rät:
Die angezeigte Telefonnummer könnte manipuliert sein. Beenden Sie deshalb das Gespräch und rufen Sie lieber selbst bei Ihrer Bank zurück. Verwenden Sie dafür aber nicht die Rückruftaste!
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Prüfen Sie die Angaben durch direkte Kontaktaufnahme mit Ihrer Bank.
Geben Sie niemals TAN-Nummern, PIN, Kreditkartennummer oder Ähnliches weiter. Ein richtiger Bankmitarbeiter wird niemals danach fragen.
Übergeben Sie auf keinen Fall Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
Bei Zweifeln kontaktieren Sie die Polizei unter der 110.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Oberbergischer vom 09.06.2026 gegen 09:55 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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