Polizei-News Nürnberg, 01.06.26: Mann bedroht Reisende mit Glasscherbe - Sicherheitsmitarbeiter setzt Pfefferspray ein

Ein Vergehen wurde aktuell von der Polizei in Nürnberg gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Armin Weigel

Mering - Ein 41-Jähriger hat am Donnerstagabend (28. Mai) in einem Regionalzug Fahrgäste mit einem Gurkenglas bedroht. Ein mitreisender Sicherheitsmitarbeiter hat ihn gestoppt - die Staatsanwaltschaft hat das als Notwehr gewertet.

Am Donnerstagkurz nach 20 Uhr: Im Regionalzug von Augsburg nach München bedrohte ein 41-jähriger Bulgare Mitreisende mit einem Gurkenglas. Dann zerbrach er es und richtete die Scherbe auf einen 46-jährigen Deutschen, der im selben Abteil saß. Der Mann ist von Beruf Sicherheitsmitarbeiter und war auf dem Heimweg - in Privatkleidung und außer Dienst.Bevor er eingriff, brachte er die umliegenden Fahrgäste aus dem Gefahrenbereich. Anschließend setzte er sein Pfefferspray ein und stoppte so den Angreifer.Die Zugbegleiterin der Bahngesellschaft AGILIS verständigte die Bundespolizei. Rettungskräfte versorgten den 41-Jährigen noch vor Ort, danach brachten Beamte ihn zum Bundespolizeirevier Augsburg. Dort schlug er eigenständig seinen Kopf mehrfach gegen Zellentür und Wand. Die Polizisten unterbanden dies und konnten verhindern, dass der Bulgare sich verletzte.Die Staatsanwaltschaft wertete den Einsatz des Pfeffersprays als Notwehr. Da der 41-Jährige psychiatrische Hilfe benötigte, übergaben Bundes- und Landespolizei ihn gemeinsam an eine psychiatrische Einrichtung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 01.06.2026 gegen 10:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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