Polizei-News Kassel, 20.05.26: Kokain und Drogengeld im Wasserspender versteckt - Mutmaßlicher Dealer wird Haftrichter vorgeführt

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Kassel. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch

Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des

Die Ermittler der OE City der Polizei Kassel haben am gestrigen Dienstag in einem Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels eine Wohnung in der Kasseler Nordstadt durchsucht. Dabei stellten die Beamten Kokain im Wert von rund 6.000 Euro und mehr als 8.500 Euro mutmaßliches Drogengeld sicher, das in einem Wasserspender versteckt war. Der 30 Jahre alte Hauptverdächtige wurde im Zuge der Maßnahmen festgenommen und soll im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Drogenfahnder waren im Zuge eines Betäubungsmittelfunds in einem anderen Ermittlungsverfahren auf die Spur des 30-Jährigen gekommen. Der Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit verfügt über keinen festen Wohnsitz, steht jedoch im Verdacht, unter anderem aus der Wohnung einer 34-Jährigen in der Nordstadt heraus einen florierenden Drogenhandel zu betreiben. Nachdem sich dieser Verdacht in den vergangenen Wochen durch operative Maßnahmen weiter erhärtet hatte, erließ ein Richter auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss. Dieser wurde gestern Mittag schlagartig durch die Ermittler der OE City vollstreckt, wobei sie von Beamten des Hessischen Polizeipräsidiums für Einsatz, Direktion Nord und einen Diensthundführer unterstützt wurden. Versteckt in einem Wasserspender fanden die Drogenfahnder dann das zu verkaufsfertigen Plomben verpackte Kokain und die größere Menge Bargeld. Dieses wurde ebenso sichergestellt wie verschiedene Utensilien für den Drogenhandel, Handys sowie ein Messer, ein Baseballschläger und ein Tierabwehrspray. Der 30-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt, der dann über die Untersuchungshaft entscheidet. Die 34-jährige Wohnungsgeberin wurde ebenfalls festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aber wieder auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe vorlagen. Die Ermittlungen dauern an.

Daniel Kalus-Nitzbon, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561-910 1021

Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561 - 912

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Nordhessen vom 20.05.2026 gegen 13:04 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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