Polizei-News Northeim, 11.05.26: Betrugsmasche auf Kleinanzeigenportal

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Northeim gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

Im Bereich der Polizeiinspektion Northeim kam es in den vergangenen Wochen vermehrt zu Anzeigen, in denen über die Online- Plattform "Kleinanzeigen" die Funktion "Sicher bezahlen" durch Betrüger ausgenutzt wurde. Hierbei sind die Geschädigten teils um mehrere Tausend Euro betrogen worden.

Wie funktioniert diese Betrugsmasche?Die späteren Geschädigten bieten über Kleinanzeigen einen Artikel zum Verkauf an.Ein Interessent meldet sich. Nachdem man sich über den Verkauf geeinigt hat, gibt der Käufer an, über PayPal bezahlen zu wollen. Dieses Vorgehen dient der Täterschaft ausschließlich dazu, die E-Mail- Adresse zu erhalten.Anschließend habe es angeblich Probleme mit der Zahlung via PayPal gegeben, deswegen schlagen die Täter die Bezahlung über die Funktion "Sicher bezahlen" vor.Der Verkäufer erhält über die zuvor erlangte E-Mail- Adresse, die Bestätigung, dass das Geld eingegangen sei. Achtung: Bei dieser E-Mail handelt es sich um eine Nachricht, die den Nachrichten von Kleinanzeigen sehr ähnelt.In der professionell scheinenden E-Mail wird der Verkäufer darüber informiert, er müsse sein Konto verifizieren um dem Kaufbetrag zu erhalten. Nun werden Zugangsdaten zum Online- Banking bzw. Kreditkartendaten abgefragt. Außerdem soll eine "Testzahlung" durchgeführt werden. Hierfür erhalten die Geschädigten einen angeblichen Code, z. B. "1000". Später stellen sie fest, dass genau diese 1.000,-EUR von ihrem Konto abgebucht wurden und sie die Überweisung über ihre App freigegeben haben.

Wie kann ich mich schützen?Klicken Sie nie ungeprüft auf Links, die Sie per E-Mail, SMS, Chat oder Messenger erhalten haben.Überprüfen Sie die Absenderadressen eingehender E- Mails, indem Sie mit der Maus auf der E-Mail-Adresse verweilen, ohne sie anzuklicken. Oftmals wird beim genauen Hinsehen klar: Die Absenderadresse gehört nicht zu der entsprechenden Domain, z. B. "Kleinanzeigen.de"Seien Sie vorsichtig im Umgang mit ihren Kontodaten. Geben Sie diese nicht auf einer ihnen nicht bekannten Internetseite ein.Geben Sie keine Passwörter heraus.Machen Sie Screenshots und sichern sie E- Mails.

Weitere Informationen zum Thema Internetkriminalität:

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Northeim vom 11.05.2026 gegen 12:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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