Polizei-News Essen, 18.03.26: Beitritt der Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen zum Präventionsnetzwerk #sicherimDienst
Ein Vergehen wurde aktuell von der Polizei in Essen gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
Suche
Die Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen ist im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung am 16.03.2026 dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beigetreten. Mit diesem Schritt setzt sie ein deutliches Zeichen für den Schutz ihrer Beschäftigten sowie für einen respektvollen und gewaltfreien Umgang im öffentlichen Dienst.
Gerichte sind Orte der Rechtsstaatlichkeit und der sachlichen Auseinandersetzung. Gleichzeitig sehen sich Beschäftigte der Justiz zunehmend mit schwierigen Situationen im Kontakt mit Verfahrensbeteiligten konfrontiert. Der Beitritt zum Netzwerk ermöglicht es den acht Sozialgerichten und dem Landessozialgericht, sich noch stärker mit anderen Behörden und Institutionen auszutauschen und gemeinsam Strategien zur Prävention von Gewalt und Bedrohungen zu entwickeln.
Im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung wurde zudem die fachliche Expertise des Netzwerks #sicherimDienst gebündelt eingebracht: Vertreterinnen und Vertreter des Landesamts zur Bekämpfung der Finanzkriminalität, des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz des Polizeipräsidiums Essen sowie des Fachreferats Z 3 des Ministeriums der Justiz mit Unterstützung der Servicestelle Gesundheitsmanagement vermittelten praxisnahe Aspekte des Gewaltschutzes. Im Mittelpunkt standen die Wahrnehmung und Einschätzung von Gefahrensituationen - das sogenannte "Gefahrenradar" - sowie die praktische Umsetzung von Gewaltschutztrainings im Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität. Zudem stellten die Beteiligten Anforderungen an eine sichere Büroausstattung sowie Handlungsmöglichkeiten von der Anzeigeerstattung bis zum Notruf vor. Ergänzend wurde die Trauma-Hotline der Justiz sowie deren konkrete Nutzung vorgestellt. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Hinweise, wie Führungskräfte und Kolleginnen oder Kollegen traumatisierte Personen nach gewalttätigen oder belastenden Erlebnissen im Dienst einfühlsam ansprechen, sie gezielt unterstützen und in den passenden Hilfsprozess einbinden können.
"Die Sicherheit unserer Beschäftigten hat für uns höchste Priorität. Durch die Mitarbeit im Präventionsnetzwerk #sicherimDienst können wir Erfahrungen teilen, voneinander lernen und unsere bestehenden Schutzmaßnahmen weiterentwickeln", betonte der Präsident des Landessozialgerichts, Herr Dr. Jens Blüggel.
Das Netzwerk bringt Behörden, Kommunen und Organisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, um Präventionsmaßnahmen zu bündeln, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und Beschäftigte im öffentlichen Dienst besser zu schützen. Neben dem Erfahrungsaustausch stehen auch Sensibilisierung, Fortbildung und die Entwicklung praxisnaher Konzepte im Mittelpunkt.
Mit dem Beitritt unterstreicht die Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen ihr Engagement für ein sicheres Arbeitsumfeld und für einen respektvollen Umgang miteinander. Es gilt: Gewalt und Bedrohungen gegenüber Beschäftigten im öffentlichen Dienst dürfen keinen Platz haben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des #sicherimDienst vom 18.03.2026 gegen 13:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Aktuelle Nachrichten aus der Region Essen:
- Polizei-News Essen, 18.03.26: Zeugen nach Verkehrsunfall in Kray gesucht
- Polizei-News Essen, 18.03.26: Mülheim an der Ruhr - Hochwertiger Geländewagen entwendet - Hinweise erbeten
- Polizei-News Essenheim, 18.03.26: Betrug über Online-Investitionsplattform - Geschädigter verliert mehrere tausend Euro
- Polizei-News Essen, 18.03.26: Essen/Mülheim an der Ruhr - Polizei bietet wieder Pedelec-Trainings für Erwachsene an
- Polizei-News Essen, 18.03.26: Unbekannter entwendet Mobiltelefon - Fotofahndung
roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.