Polizeieinsatz Coburg, 17.03.2026: Trading Scam: Täter erbeuten etwa 80.000 Euro

In Coburg und Lichtenfels hat sich laut aktuellen Informationen der Polizei Oberfranken ein Fall ereignet. Was ist heute am Dienstag, dem 17.03.2026 vorgefallen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

Für die Regionen Coburg und Lichtenfels hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

LICHTENFELS. Unbekannte Täter erbeuteten mit einer perfiden Betrugsmasche zwischen Mitte Januar und Ende Februar 2026 einen hohen fünfstelligen Geldbetrag von einem Anleger aus dem Landkreis Lichtenfels. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ein 57-jähriger Mann aus dem Lichtenfelser Land erhielt Mitte Januar eine Facebook-Anfrage von einer ihm unbekannten vermeintlichen Nutzerin. Die Täter gaukelten Interesse an einer Liebesbeziehung vor und schickten ihm einschlägige Nachrichten. Nach kurzer Zeit schwenkte das Gesprächsthema allerdings auf eine angeblich erfolgreiche Online-Geldanlage. Die Täter animierten den Oberfranken, die Trading-Plattform selbst auszuprobieren. Tatsächlich eröffnete der 57-Jährige ein Handelskonto und überwies mehrere Zahlungen. Nachdem er insgesamt bereits etwa 80.000 Euro transferiert hatte, jedoch trotz einiger Versuche keinerlei Auszahlung erhielt, schöpfte er Verdacht und wandte sich an die Polizei.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Coburg handelt es sich um einen sog. „Trading Scam“. Bei diesem Betrugsphänomen versuchen oft aus dem südostasiatischen Raum agierende Täter zunächst, über soziale Medien eine emotionale Bindung zu potentiellen Opfern aufzubauen. Sobald sie ein gewisses Anfangsvertrauen gewonnen haben, verleiten die Täter zu angeblich lohnenden Investitionen in Anlagen oder Kryptowährungen auf gefälschten Plattformen. Allein der bei der Zentralstelle Cybercrime Bayern bekannte Gesamtschaden des Phänomens beläuft sich inzwischen auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Die Polizei Oberfranken rät: Seien Sie misstrauisch bei schnellen Wechseln von emotionalen Beziehungen zu vermeintlich lukrativen Anlagetipps, bei Verweigerung persönlicher Treffen oder Videotelefonate und bei Zahlungsaufforderungen in Kryptowährungen. Melden Sie Verdachtsfälle bei Ihrer örtlichen Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Oberfranken. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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