Polizei-News Siegburg, 13.03.26: Achtung Betrug - Sicher bezahlen im Internet

Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Siegburg gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Lilli Förter

Eine häufig auftretende Betrugsmasche betrifft das Abgreifen von Kreditkartendaten über die Bezahlfunktion eines großen Online-Kleinanzeigenportals.

In der Regel erfolgt der Kauf eines nicht teuren Artikels unkompliziert. Der Käufer möchte den Gegenstand über die Bezahlfunktion des Portals bezahlen, was grundsätzlich als sicher gilt. Die Täter locken jedoch Verkäufer von der Plattform weg, um über gefälschte Links Kreditkartendaten zu stehlen. Sie behaupten oft, die Zahlung sei erfolgt, und fordern eine Bestätigung durch Eingabe sensibler Daten auf einer gefälschten Seite. So gelangen sie an die Kreditkartendaten.

Ein 43-jähriger Hennefer wurde Opfer dieser Masche. Die Betrüger buchten über 1.100 Euro von seiner Kreditkarte ab.

Typische Warnsignale können sein:

Weglocken von der Plattform: Der Käufer möchte per Messenger (WhatsApp, SMS) statt über den eBay-Chat kommunizieren.

Gefälschte Links/QR-Codes: Verkäufer erhalten Links oder QR-Codes (Quishing), die auf perfekt nachgebaute Fake-Webseiten führen, welche nach Kreditkartendaten, Online-Banking-Zugängen oder PINs fragen, um angeblich Geld zu empfangen.

Abfrage von Kreditkartendaten: Für den Empfang von Geld ist niemals die Eingabe von Kreditkartendaten oder die PIN auf einer externen Seite nötig.

Überzahlungsbetrug: Betrüger "bezahlen" zu viel und fordern die Differenz zurück, während die ursprüngliche Zahlung platzt.

Fake-Bestätigungen: E-Mails oder Nachrichten, die eine erfolgreiche Zahlung vortäuschen, stammen nicht von eBay.

So schützen Sie sich:

Niemals auf Links in SMS oder E-Mails klicken.

Zahlungsabwicklungen finden ausschließlich direkt in der eBay-App oder auf der offiziellen Webseite statt.

Keine Herausgabe von Telefonnummern oder E-Mail-Adressen an Käufer.

Geben Sie niemals Kreditkartendaten oder Zugangsdaten für den Geldempfang preis.

Misstrauen bei Überzahlungen: Niemals Differenzbeträge zurücküberweisen.

Was tun bei Betrug?

Bank/Kreditkarteninstitut kontaktieren: Sofort die Karte sperren lassen (Sperrhotline 116 116).

Polizei informieren: Anzeige erstatten.

eBay/Kleinanzeigen informieren: Den Nutzer

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis vom 13.03.2026 gegen 10:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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