Polizei-News Sasbach, 12.03.26: Sasbach, Obersasbach - Schockanruf durch falsche Polizeibeamte, Warnhinweise der Polizei -Zeugenaufruf-
Die Polizei sucht Zeugen für einen aktuellen Fall von Betrug in Sasbach. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Im Zusammenhang mit dem Schockanruf eines falschen Polizeibeamten am Montagnachmittag hoffen die Ermittler der zuständigen Kriminalinspektion auf Hinweise aus der Bevölkerung. Bei dem vermeintlichen Kriminalbeamten (Herr Ludwig), der die Wertsachen bei der betrogenen Seniorin abholte, soll es sich um einen schlanken, circa 25 Jahre alten und etwa 190 Zentimeter großen Mann gehandelt haben. Er soll nach hinten gegelte Haare und eine südosteuropäische Erscheinung gehabt haben. Der Abholer soll sich möglicherweise bereits gegen 13:30 Uhr mit einem Mietwagen im Bereich der Sentistraße aufgehalten haben.
Die Ermittler haben daher folgende Fragen:
- Wer hat eine solche Person im Bereich der Sentistraße wahrgenommen?
- Wer hat ein auffälliges Fahrzeug, möglicherweise ein Mietwagen mit ortsfremden Kennzeichen, gesehen?
Hinweisgeber melden sich bitte unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 beim Kriminaldauerdienst.
/wo
Pressemitteilung vom 10.03.2026, 12:35 Uhr
Sasbach, Obersasbach - Schockanruf durch falsche Polizeibeamte, Warnhinweise der Polizei
Nach einem sogenannten "Schockanruf" eines falschen Polizeibeamten hat eine Seniorin aus Obersasbach am Montagnachmittag Wertsachen im fünfstelligen Bereich an einen vermeintlichen Kriminalbeamten übergeben. Die Betrüger überrumpelten die Seniorin am Telefon mit der gängigen Masche, dass sie wohl ins Visier von Verbrechern geraten und nun ihre Wertsachen in Gefahr seien.Einige Stunden später nahm ein vermeintlicher "Herr Ludwig vom Landeskriminalamt" die Wertsachen der älteren Frau an ihrer Anschrift entgegen.Nachdem der Mann ihr Haus verlassen hatte, wählte die Seniorin den Polizeinotruf.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin:
Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertgegenstände bitten.
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.
Bei Anrufen den Hörer sofort auflegen, wenn Sie:
- Das Telefonat und die Angelegenheit geheim halten sollen
- Schnelle Entscheidungen treffen sollen
- Kontakt mit Fremden aufnehmen sollen
Persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände herausgeben sollen.
Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über das Thema und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld für diese Betrugsarten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Offenburg vom 12.03.2026 gegen 12:34 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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