Polizeieinsatz Fürstenfeldbruck, 06.03.2026: Schockanruf in Weßling - Täter erbeuten Goldmünzen - Zeugenaufruf der Kriminalpolizei
In Fürstenfeldbruck, Starnberg und Erlangen wird nach Zeugen für einen aktuellen Fall von Freitag, dem 06.03.2026 gesucht. Haben Sie etwas mitbekommen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für die Regionen Fürstenfeldbruck, Starnberg und Erlangen hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
WEßLING, LANDKREIS STARNBERG. Am frühen Abend des 05.03.2026 gelang es einem bislang unbekannten Täter, mittels der überregionalen Betrugsmasche „Schockanruf“ Goldmünzen zu erlangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Eine 86-jährige Rentnerin aus Weßling erhielt am gestrigen frühen Abend einen Anruf einer bislang unbekannten Betrügerin. Diese gab sich als Krankenhausmitarbeiterin aus und erzählte der Rentnerin eine erfundene Geschichte. Demnach sei ihre Tochter schwer an Darmkrebs erkrankt und benötige zur Rettung ihres Lebens spezielle Medikamente aus der Schweiz. Um diese besorgen zu können, sei eine Sonderzahlung erforderlich.
Die besorgte Seniorin stellte einen fünfstelligen Betrag in Goldmünzen in Aussicht. Daraufhin begab sich ein vermeintlicher Mitarbeiter des Krankenhauses zu ihrer Wohnanschrift, nahm die Goldmünzen an sich und verschwand wieder.
Erst einige Zeit später kamen der Frau Bedenken und sie informierte die Polizei. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.
Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, 175 cm groß, schwarze Haare, südländische Erscheinung.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck übernommen. Zeugen werden gebeten, Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen zu melden, die sich am 05.03.2026 am späten Nachmittag und frühen Abend in Weßling aufgehalten haben.
Hinweise werden unter der Telefonnummer 08141 612-0 entgegengenommen.
Die Kriminalpolizei rät:
Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste!
Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an!
Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!
ââââââ- Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!
Weitere Informationen zum Thema Schockanruf bzw. Betrug über Messengerdienst finden Sie im Internet auf den Seiten der Präventionskampagne LEG AUF!
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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