Polizei-News Ulm, 04.03.26: Ebersbach/Fils - Betrug durch falschen Softwaremitarbeiter aufgedeckt, Mann aus Ebersbach/Fils beinahe herein gefallen
Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Ulm. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Vormittag surfte der Mann im Internet. Er bekam mehrere Meldungen und anschließend kam es zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Pop-up-Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Senior rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter einen Fernzugriff auf den PC. Für die Virenbeseitigung auf dem PC verlangte der Betrüger 450 Euro. Er wies den Senior an, eine Guthabenkarte zu kaufen. Der Senior ging zur nächsten Tankstelle und fragte dort nach einer Paysafe-Karte. Der Tankstellenmitarbeiter wurde misstrauisch und fragte den Mann nach dem Kaufgrund. Der Senior offenbarte sich zum Glück und dadurch flog der vermeintliche Betrug gerade noch rechtzeitig auf. Zu einer Zahlung kam es nicht. Der Mann erstattete Anzeige beim Polizeiposten Ebersbach. Die Beamten haben nun die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei rät:
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten heraus. Zum Beispiel
Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten.
- Gewähren Sie einem Unbekannten niemals Zugriff auf Ihren
Rechner, wie beispielsweise mit der Installation einer "Fernwartungs-Software". Wenn Sie bereits Opfer wurden:
- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn
herunter.
- Ändern Sie über einen "nicht infizierten" Rechner unverzüglich
möglicherweise bekanntgewordene Passwörter.
- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das
"Fernwartungs-Programm" auf Ihrem Rechner löschen
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sein können.
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits
durch Betrüger getätigte Zahlungen zurückholen können.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- Sollten Sie im Zusammenhang mit dem Firmennamen "Microsoft"
betrogen worden sein, können Sie den Betrug oder den Versuch des Betrugs zusätzlich bei Microsoft melden:
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ulm vom 04.03.2026 gegen 10:40 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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