Polizei-News Lippstadt, 25.02.26: Online-Anlagebetrug: Geschädigter verliert fünfstelligen Betrag, Polizei warnt vor Trading-Plattformen
Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Lippstadt. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Ein 68-jähriger Mann aus Lippstadt ist Opfer eines Online-Anlagebetrugs geworden und hat dabei einen Vermögensschaden im fünfstelligen Bereich erlitten. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und warnt erneut vor betrügerischen Investmentangeboten im Internet.
Nach bisherigen Erkenntnissen stieß der Geschädigte im Dezember 2025 über soziale Medien auf eine Werbeanzeige für Aktien- bzw. Tradinganlagen mit angeblich hohen Renditen. Nachdem er Kontakt aufgenommen hatte, meldete sich eine angebliche Mitarbeiterin eines Finanzinstituts über einen Messenger-Dienst und übersandte einen Link zum Download einer Trading-App.
Nach der Registrierung überwies der Mann zunächst kleinere Geldbeträge auf ein angegebenes Konto. In der App wurden vermeintliche Gewinne angezeigt, zudem erhielt er testweise eine geringe Auszahlung, wodurch Vertrauen geschaffen wurde. In der Folge tätigte der Geschädigte weitere Überweisungen.
Später wurde ihm eine angebliche Kapitalversicherung in Aussicht gestellt. In diesem Zusammenhang wurden rund 35.000 Euro auf sein privates Konto überwiesen, die er anschließend auf das Tradingkonto weiterleiten sollte. Nach Durchführung der Überweisungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Geld um einen Kredit handelte, der offenbar ohne sein Wissen beantragt worden war. Kurz darauf waren Auszahlungsfunktionen der App nicht mehr verfügbar.
Ein Teilbetrag konnte durch die Bank rückgängig gemacht werden, dennoch entstand ein Vermögensschaden in Höhe von über 16.000 Euro.
Die Polizei rät:
Seien Sie misstrauisch bei Anlageversprechen mit ungewöhnlich hohen Renditen.
Prüfen Sie Anbieter sorgfältig und nutzen Sie nur bekannte, regulierte Plattformen.
Laden Sie keine Apps über zugesandte Links unbekannter Personen herunter.
Überweisen Sie kein Geld auf Aufforderung von Online-Bekanntschaften oder angeblichen Finanzberatern.
Kontaktieren Sie bei Zweifeln Ihre Bank oder die Polizei, bevor Sie Zahlungen veranlassen.
Hinweise zu vergleichbaren Fällen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Soest vom 25.02.2026 gegen 07:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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