Polizei-News Ulm, 23.02.26: Riedlingen - 60-Jährige erkennt Betrug durch vermeintlichen Softwaremitarbeiter
Ein Fall von Betrug wurde aktuell von der Polizei in Ulm gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Nachmittag surfte die 60-Jährige im Internet. Sie bekam eine Warnmeldung auf ihrem Laptop. Ein Fenster öffnete sich und sie wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Die Frau rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Die Userin schenkte dem Unbekannten Glauben. Der forderte für seine Dienste eine Zahlung von 500 Euro. Zudem bat der Betrüger um einen Fernzugriff auf den PC sowie andere Geräte. Noch bevor der Unbekannte eine Software installieren konnte, wurde die 60-Jährige misstrauisch und brach den Kontakt ab. Die Polizei Riedlingen hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Zu einem Schaden sei es bislang wohl nicht gekommen.
Hinweis der Polizei:
Die Polizei warnt davor, Kennwörter, PINs oder TANs am Telefon oder online weiterzugeben. Dies sind persönliche Daten, die dem Schutz dienen. Nutzer sollten ihre Rechner mit einer aktuellen Virensoftware schützen und sich über Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Emails oder dem Surfen im Internet informieren. Die Polizei rät:
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten heraus. Zum Beispiel
Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten.
- Gewähren Sie einem Unbekannten niemals Zugriff auf Ihren
Rechner, wie beispielsweise mit der Installation einer "Fernwartungs-Software". Wenn Sie bereits Opfer wurden:
- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn
herunter.
- Ändern Sie über einen "nicht infizierten" Rechner unverzüglich
möglicherweise bekanntgewordene Passwörter.
- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das
"Fernwartungs-Programm" auf Ihrem Rechner löschen
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sein können.
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits
durch Betrüger getätigte Zahlungen zurückholen können.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- Sollten Sie im Zusammenhang mit dem Firmennamen "Microsoft"
betrogen worden sein, können den Betrug oder den Versuch des Betrugs zusätzlich bei Microsoft melden:
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ulm vom 23.02.2026 gegen 11:12 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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