Polizei-News Landkreis Aurich, 19.02.26: Aurich - Betrug durch falsche Polizeibeamte

Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Landkreis Aurich. Was ist heute passiert?

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Aurich - Betrug durch falsche Polizeibeamte

In Aurich kam es am Mittwoch zu einem vollendeten Betrug durch falsche Polizeibeamte. Zwei Eheleute, beide über 80 Jahre alt, erhielten am Abend einen Anruf von Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die Täter behaupteten, dass in der Nachbarschaft Einbrecher unterwegs seien und die Bande weitere Einbrüche plane. Das Ehepaar wurde aufgefordert, sämtliches Barvermögen auszuhändigen, damit das Geld vor den Einbrechern sicher sei. Die Senioren folgten den Anweisungen und übergaben eine fünfstellige Summe Bargeld an einen Abholer, der sich ebenfalls als Polizist ausgab.

Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erst in der vergangenen Woche hatte auch eine Seniorin aus Norden eine fünfstellige Summe Bargeld an falsche Polizisten übergeben.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Grundsätzlich gilt: Echte Polizeibeamte fragen niemals nach Bargeld oder Schmuck und verwahren auch niemals Geld oder andere Wertgegenstände für Bürgerinnen und Bürger. Die Polizei rät, bei derartigen Anrufen sofort misstrauisch zu werden, keine Informationen preiszugeben und das Gespräch direkt zu beenden.

Tipps der Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Polizeibeamter beziehungsweise Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.
  • Beenden Sie das Gespräch, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Rufen Sie die Polizei unter den ihnen bekannten örtlichen Erreichbarkeiten oder der 110 an. Nutzen Sie keine Wahlwiederholung, wählen Sie die Rufnummer selbst.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.
  • Die Täter telefonieren mithilfe öffentlich einsehbarer Daten oftmals ganze Ortschaften nach älter klingenden Namen oder Rufnummern ab. Lassen Sie daher Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt) oder lassen Sie Ihren Eintrag im Telefonverzeichnis sogar löschen.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sein könnten, erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund vom 19.02.2026 gegen 15:23 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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