Polizei-News Stade, 15.02.26: Einbrecher in Himmelpfortener Wohnhaus, Rettungskräfte und Polizeibeamte in Stade angegriffen

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Stade gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Armin Weigel

Einbrecher in Himmelpfortener Wohnhaus

In der Zeit von Freitag, 16:30 h bis Samstag, 11:30 h sind unbekannte Einbrecher in Himmelpforten im Stubbenkamp auf das Grundstück eines dortigen Einfamilienhauses gelangt und haben eine seitliche Terrassentür aufgebrochen.

Nachdem der oder die Täter sich dann Zutritt zu dem Wohnhaus verschafft hatten, wurden diverse Räume durchsucht und dabei Schmuck erbeutet.

Anschließend flüchteten der oder die Einbrecher in unbekannte Richtung.

Der angerichtete Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Hinweise bitte an die Polizeistation Himmelpforten unter der Rufnummer 04144-606080.

  1. Rettungskräfte und Polizeibeamte in Stade angegriffen

Am Samstagabend zwischen 19:30 h und 19:45 h kam es in Stade im Sprehenweg in einem dortigen Reihenhaus zu einem Angriff auf Rettungskräfte und Polizisten.

Zunächst wurde an der Adresse über den Notruf 112 der Rettungsdienst alarmiert und ein medizinischer Notfall gemeldet.

Nach Einschätzung des Notrufs wurden vorsichtshalber neben der Notärztin und drei Rettungsassistenten auch eine Streifenwagenbesatzung zu dem Einsatzort entsandt.

Vor Ort stellte sich dann aber heraus, dass es sich nicht um einen medizinischen Notfall handelt und der betroffene 52-jährige erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Er zeigte sich gegenüber den eingesetzten Einsatzkräften deutlich verbal und körperlich aggressiv.

Der Familienvater versuchte einem der Polizeibeamten das dienstliche Pfefferspray von der Dienstkoppel zu entreißen und musste schließlich zu Boden gebracht werden. Am Boden liegend, leistete er erheblichen Widerstand gegen seine geplante Ingewahrsamnahme.

Während den Widerstandshandlungen versuchte sein bis dahin friedlicher und kooperativer 21-jähriger Sohn die Ingewahrsamnahme seines Vaters mit einem tätlichem Angriff auf die Beamten zu verhindern.

Dabei setzte der Sohn zu einem Faustschlag gegen die Beamten an, konnte hierbei jedoch durch die Rettungskräfte körperlich zurückgedrängt werden.

Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Sohn und den Rettungskräften. Der 21-Jährige konnte schließlich durch einen Polizeibeamten aus dem Reihenendhaus entfernt und an zwischenzeitlich angeforderte Unterstützungskräfte der Polizei übergeben werden.

Eine Rettungsassistentin wurde leicht an der Hand verletzt und musste ambulant versorgt werden.

Zur Verhinderung weiter Straftaten wurde der 52-Jährige dann anschließend in den Stader Polizeigewahrsam eingeliefert.

Gegen Vater und Sohn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen eingeleitet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Stade vom 15.02.2026 gegen 10:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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