Polizei-News Donnersbergkreis, 11.02.26: Warnung vor falschen Bankmitarbeitern

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Donnersbergkreis. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Lilli Förter

Zwei Senioren aus der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land sind am Dienstagvormittag Opfer einer Betrugsmasche geworden.

Im ersten Fall wurde der Geschädigte von einem angeblichem Bankmitarbeiter angerufen, der ihm mitteilte, dass seine Bankkarte wegen eines unerlaubten Geldabhebeversuches überprüft werden müsse. Kurze Zeit später erschien ein angeblicher Bankmitarbeiter dann bei ihm zu Hause und wies sich auch entsprechend aus. Als der Geschädigte bei seiner Bank nachfragen wollte und niemanden erreichen konnte, händigte er dem Betrüger seine Bankkarte schließlich aus. Da ihm die Sache weiterhin komisch vorkam, rief er erneut bei seiner Bank an und erfuhr, dass von seinem Konto bereits 1000 Euro abgehoben wurden.

Im zweiten Fall klingelte ein angeblicher Bankmitarbeiter ohne vorherige telefonische Kontaktaufnahme unmittelbar bei einem weiteren Geschädigten. Dieser ließ ihn ebenfalls in die Wohnung und auch er händigte dem Betrüger auf Verlangen seine Bankkarte aus. Auch in diesem Fall wurden kurze Zeit später 1000 Euro an einem Geldautomaten abgehoben.

In beiden Fällen soll der Betrüger circa 30 bis 35 Jahre alt, etwa 180 cm groß und von schlanker Statur gewesen sein. Er habe schwarze/dunkle Haare und wahrscheinlich einen Oberlippenbart gehabt und habe akzentfrei Deutsch gesprochen.

Egal, ob sich Anrufer als Bankmitarbeiter, Polizisten oder Mitarbeiter einer angeblichen Service-Hotline ausgeben: Bleiben Sie wachsam und geben Sie keine Auskünfte zu Ihrer Wohnsituation, Ihren Finanzen oder anderen privaten Daten am Telefon. Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen, die Ihnen dubiose Geschichten erzählen. Übergeben Sie ebenfalls niemals Sachen wie Schmuck, Bankkarten oder Ausweise an unbekannte Personen, auch nicht an die Polizei. Recherchieren Sie im Zweifel selbst oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.Bei Verdacht: Wählen Sie sofort die 110 und informieren Sie die Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Rockenhausen vom 11.02.2026 gegen 14:49 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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