Polizei-News Kassel, 21.01.26: Aktuelle Betrugswarnung +++ Falsche Polizeibeamte rufen an

Eine Festnahme wurde aktuell von der Polizei in Kassel gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Rauschgift für das Presseportal Bild: Adobe Stock / lassedesignen

Stadt und Landkreis Kassel:

Ganz aktuell kommt es in Stadt und Landkreis Kassel zu einer Vielzahl betrügerischer Telefonanrufe durch falsche Polizeibeamte. Bereits am gestrigen Dienstag und am Montag wurden zahlreiche dieser Anrufe aus Kassel, Schauenburg, Vellmar, Ahnatal, Espenau, Habichtswald, Kaufungen und Niestetal gemeldet. Auch am heutigen Mittwoch setzt sich die Reihe fort, denn es gehen laufend weitere Meldungen aus der Stadt und dem Landkreis Kassel über den Notruf 110 der echten Polizei ein. Die verunsicherten Senioren schilderten von den Anrufen angeblicher Polizisten, die von vermeintlichen Einbrüchen und Festnahmen in der Nähe berichten und nun in Sorge um die Wertsachen der Angerufenen seien. Glücklicherweise handelten die Betroffenen in den bislang bekannten Fällen genau richtig, waren nicht auf die Masche hereingefallen und legten einfach auf.

Die Kasseler Polizei warnt aktuell eindringlich vor diesen betrügerischen Anrufen und gibt folgende Tipps:

  • Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche.

  • Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus.

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor.

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Nordhessen vom 21.01.2026 gegen 12:52 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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