Polizei-News Odenthal, 16.01.26: Falsche Polizeibeamte entwenden Silberbesteck

Ein Diebstahl wurde aktuell von der Polizei in Odenthal gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

Gestern Abend (15.01.) wurde eine Seniorin aus Odenthal gegen 21:00 Uhr von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Polizist ausgab. Der Anrufer erklärte ihr, dass sich aktuell eine Einbrecherbande in der Nachbarschaft der Seniorin herumtreiben würde. Es sei nicht auszuschließen, dass die Täter auch bei der Odenthalerin einbrechen würden.

Um ihre Wertgegenstände zu sichern, würde zeitnah ein Kollege vorbeikommen und die Gegenstände vorerst sicherstellen. Gegen 22:20 Uhr klingelte tatsächlich ein circa 30 Jahre alter Mann an der Voiswinkeler Wohnanschrift. Er gab sich ebenfalls als Polizist aus und bat sie darum, ihre Wertgegenstände herauszugeben. Als die Odenthalerin hierzu kurzzeitig den Raum verließ, hörte sie plötzlich ihre Haustür zuknallen. Der vermeintliche Polizist hatte Silberbesteck sowie Schmuck der Seniorin gestohlen und war geflüchtet.

Der unbekannte Mann war laut der Geschädigten circa 1,80 m groß, dunkelhäutig, hatte kurze Haare und keinen Bart. Er trug schwarze Kleidung.

Weitere Hinweise zu dieser Tat und dem unbekannten Abholer nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg entgegen.

Die Polizei warnt erneut vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen. Am Telefon sollten Sie keine Fragen zu persönlichen Vermögensverhältnissen beantworten und niemals sensible Daten herausgeben. Bankkarten, Geld oder Wertsachen dürfen niemals an Unbekannte übergeben werden, auch wenn diese sich als Boten oder Mitarbeiter einer Bank, von Polizei, Staatsanwaltschaft oder eines Gerichts ausgeben.

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Kolleginnen und Kollegen der Kriminalprävention jederzeit für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Erreichbar ist das Fachkommissariat unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail unter gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rheinisch-Bergischer vom 16.01.2026 gegen 10:21 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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