Polizei-News Dortmund, 15.01.26: Alte Betrugsmasche mit neuem Dreh - Polizei warnt vor angeblichen Polizei-E-Mails

Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Dortmund. Was ist zur Zeit bekannt?

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport (Foto) Suche
Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / Karl-Heinz H

Was, wenn die Kriminalpolizei bei Ihnen anruft und vor Betrügern warnt? Was, wenn diese vermeintlichen Polizisten Sie auffordern, ihr Geld zu schützen und es an die Kripo zu überweisen? Dann ist es mit Sicherheit Betrug.

Betrüger haben einen 65-Jährigen per Telefon und mit einem täuschend echt aussehendem Polizei-Schreiben um eine sechsstellige Geldsumme betrogen.

Der Dortmunder erhielt einen Anruf von einem vermeintlichen Hauptkommissar. Der behauptete, dass die Kontodaten des Dortmunders bei Einbrechern gefunden worden seien. Das Konto sei nun nicht mehr sicher und er solle das Geld zur Kriminalpolizei überweisen.

So weit so bekannt. Doch einige Tage später erhielt der 65-Jährige per E-Mail ein vermeintliches Polizei-Schreiben mit der Aufforderung, das Geld zur Sicherung zu überweisen. Der Dortmunder zahlte.

Erst nachdem er versuchte die Nummer auf dem Schreiben zu erreichen und niemand ranging, fiel auf, dass es sich um Betrug handelt.

Besonders perfide: Im Schreiben nutzen die Betrüger das Wappen und die Adresse der Polizei Dortmund.

Die Polizei sagt noch einmal klar und deutlich: Erhalten Sie einen solchen Anruf, legen Sie sofort auf! Bekommen Sie so eine E-Mail, antworten Sie nicht und überweisen Sie kein Geld! Und informieren Sie unter 110 die "echte" Polizei.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Sie auch so einen Anruf und/oder so ein Schreiben erhalten haben, wenden Sie sich direkt an die nächste Polizeiwache!

Unsere wichtigsten Tipps:

  • Werden Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon oder per E-Mail um eine hohe Geldsumme bittet! Insbesondere die Polizei wird dies nicht tun. Legen Sie sofort auf.
  • Egal wer vorgibt anzurufen - Polizei, die Tochter, der Enkel: Wird nachdrücklich nach Wertgegenständen und Geld gefragt, versuchen Sie Ihren angeblichen Gesprächspartner über die bekannten Erreichbarkeiten anzurufen und zu befragen. Familienangehörige über die Ihnen bekannten Nummern und die Polizei über die 110.
  • Informieren Sie gerade ältere Angehörige, Freunde und Nachbarn über die gängigen Betrugsmaschen und machen Sie sie durch Aufklärung stark gegen Kriminelle.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Dortmund vom 15.01.2026 gegen 14:38 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Aktuelles aus Dortmund und der Region:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.